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Welt

Über 15 Tote auf Kariba: Boot sank im Simbabwe

Rettungsaktionen liefen, Behörden forderten genaue Zahlen

Mindestens fünfzehn Menschen starben, nachdem ein Boot auf dem See Kariba im Simbabwe sank. Die Rettungsoperationen setzten fort, so die Behörden. Die Polizei meldete, dass neunzig Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord des Schiffes waren, als es am Dienstag kentert. Es bestand jedoch die Vermutung, dass das Boot überfüllt gewesen war, da andere Berichte auf einer höheren Zahl basierten, die auf den verkauften Tickets beruhten.

Das Schiff wurde von einer starken Welle getroffen und kippte über. Polizeibehörden fügten hinzu, dass Aufnahmen, die online verbreitet wurden, den Rumpf im Wasser zeigten. Der See Kariba, der die Grenze zu Sambia berührte, stellte einen der größten künstlichen Stauseen der Welt dar. Er diente dem Transport und der Fischerei sowie der Bereitstellung lebenswichtiger Wasserkraft für beide Länder.

Die zivile Schutzeinheit Simbabwes meldete, dass die verkauften Tickets 114 Erwachsene an Bord hatten. Es wurde ferner angemerkt, dass möglicherweise eine unbekannte Anzahl von Kindern unter dem Ticketalter an Bord gewesen war. Die Schutzeinheit berichtete, dass bisher siebzigundsiebzig Passagiere gerettet worden waren und fünfzehn Leichen geborgen wurden.

Zwei Bestattungsbüros sammelten die Leichen. Ein lokaler Abgeordneter veröffentlichte ein Video, das den Beginn der Reise zeigte, bei dem die Bewohner das Boot zur Stadt Kariba nutzten, eine Reise, die etwa fünf Stunden dauerte. Er forderte die Verantwortlichen auf, die korrekte Anzahl der an Bord befindlichen Personen zu veröffentlichen. Die Polizei versprach, weitere Details „in der nächsten Zeit“ zu veröffentlichen.

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