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Politik

25 Jahre nach 9/11: Erinnerung und politische Rhetorik

Präsidenten und Gedenkfeiern beleuchteten die Folgen des Terroranschlags

Fünfundzwanzig Jahre verstarben die Opfer der Anschläge vom 11. September. Die Vereinigten Staaten gedenken den Menschen, die bei den Aufschlägen der Flugzeuge in das World Trade Center, das Pentagon und eine Landschaft in Pennsylvania ums Leben kamen. Präsident Donald Trump leitete eine Zeremonie am Pentagon, während Vizepräsident JD Vance an einer Gedenkveranstaltung am Standort des World Trade Centers in New York teilnahm. Anwesend waren alle vier lebenden ehemaligen US-Präsidenten und deren Ehefrauen.

Während der Feierlichkeiten wurden Stillemomente abgehalten, um die genauen Zeiten der Anschläge und die Namen von fast dreitausend Toten zu nennen. Zwei Lichtstrahlen erhellten den Manhattan-Himmel für eine Huldigung durch Licht am Freitagabend, während andere Wahrzeichen in der Stadt in Blau zur Erinnerung erstrahlten. George W. Bush, der zum Zeitpunkt der Anschläge Präsident war, wurde von ehemaligen Präsidenten wie Joe Biden, Barack Obama und Bill Clinton bei der Zeremonie am World Trade Center begleitet.

Am Pentagon nahm Präsident Trump an einer Gedenkveranstaltung teil, wo er betonte, dass die heutige Gelegenheit die heilige Eidesleistung bestätigte, die sie vor einem Vierteljahrhundert abgelegt hatten. Er erklärte, dass sie niemals vergessen würden und dies der Grund sei, warum sie heute kämpften. Trump versuchte, den „Krieg gegen den Terror“, der nach den Anschlägen vom 11. September folgte und jahrelange US-Beteiligungen in Konflikten im Nahen Osten auslöste, mit seinem aktuellen Konflikt im Iran in Verbindung zu bringen.

Trump versicherte der Menge, dass die Islamische Republik „niemals eine nukleare Waffe besitzen würde“. Auch in Shanksville, Pennsylvania, fanden Gedenkveranstaltungen statt, wo Flug 93 abstürzte, nachdem Passagiere gegen die Hijacker gestritten hatten. Die Erinnerung an die Ereignisse blieb tief in der Gesellschaft verankert, wobei die jüngere Generation die Tragödie der Anschläge als zutiefst erschreckend empfand.

Auch die Auswirkungen der Ereignisse auf die Gesundheit wurden thematisiert. Gesundheitsbeamte berichteten, dass Krankheiten wie Krebs, verursacht durch Staub und Rauch der Türme, mehr als das Dreifache der fast dreitausend Todesfälle forderten. Eine Witwe der Opfer kritisierte in den Reden, dass Saudi-Arabien und US-Beamte versagt hätten, die Verantwortung für die Taten des Königreichs zu übernehmen und forderte Gerechtigkeit für die Rolle Saudi-Arabiens bei den Morden.

Internationale Gedenkveranstaltungen fanden ebenfalls statt. In London besuchte der Außenminister Ed Miliband Buckingham Palace, und in Gander, Newfoundland, lobte der US-Botschafter Kanada für die Gastfreundschaft und die gemeinsame Opferbereitschaft. Auch Feuerwehrmänner aus Italien und den Vereinigten Staaten nahmen an einem Zeremoniellen Treppenaufstieg auf der Galfa-Turm teil, um die Einsatzkräfte zu ehren, die bei den Anschlägen starben.

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