FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Politik

3D-gedruckte Waffe und Bourbon: Kontroverse Geschenke in Australien

Geschenke des FBI-Direktors führten zu sofortiger Vernichtung

Der FBI-Direktor Kash Patel schenkte seinem australischen Amtskollegen eine dreidimensionale Nachbildung einer Waffe. Dieses Geschenk fand bei der australischen Polizei Anwärter an, wurde jedoch innerhalb weniger Monate vernichtet. Die Dokumente, die die australische Strafverfolgungsbehörde (AFP) veröffentlichte, zeigten, dass Patel die Pistole an den Vorgänger der neuen Kommissarin Krissy Barrett übergab, als er letztes Jahr eine Reise nach Australien und Neuseeland unternahm.

Die Dokumente enthüllten die Begeisterung einiger Mitarbeiter der AFP für die Waffe. Eine Nachricht eines Mitarbeiters bezeugte die Freude über das Geschenk, das stolz im Büro der Kommissarin ausgestellt wurde. Die Fotos wurden jedoch in den veröffentlichten Dokumenten zensiert, da sie potenziell den internationalen Beziehungen der Commonwealth Schaden zufügen könnten.

Die Begeisterung hielt jedoch nicht lange an. Eine Sprecherin der AFP bestätigte, dass Barrett das Geschenk vernichtet hatte, welches als eine Herausforderungskennzeichnung mit einer dreidimensional gedruckten Imitationspistole beschrieben wurde. Die forensische Abteilung der AFP überprüfte die Waffe und stellte fest, dass sie eine unbrauchbare Nachbildung war. Die Kommissarin Barrett befahl die Vernichtung des Geschenks, als sie im Oktober 2025 die Kommissarin wurde.

Im Registrierungsdokument des Geschenks vermerkte man, dass die Waffe auf Empfehlung des ACT Firearms Registry vernichtet worden war. Ähnliche Vorkommnisse traten letztes Jahr auch in Neuseeland auf, wo Medien berichteten, dass drei Nachbildpistolen, die Patel lokalen Beamten schenkte, gemäß den Gesetzen des Landes vernichtet werden mussten. Die Behörden beschrieben die Repliken als „Ausstellungsstand für Herausforderungskennzeichnungen“, wobei die unbrauchbare Waffe „als Teil des Designs“ enthalten war. Nach der Prüfung vernichteten die Behörden die Gegenstände, als sie feststellten, dass sie potenziell funktionsfähig waren.

Zusätzlich erhielt Reece Kershaw, die Vorgängerin von Barrett, die Erlaubnis, eine Flasche Woodford Reserve Bourbon zu behalten, deren Flasche Patel mit seinem Namen und Titel sowie einem Bild des FBI-Schildes graviert hatte. Das FBI erklärte in einer Stellungnahme, dass solche personalisierten Geschenke Teil einer gängigen Praxis seien, die bereits vor über einem Jahrzehnt existierte. Die Dokumente lieferten keine Details zur Personalisierung der Flasche.

USAAustralienFBIAFPDiplomatie

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp