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Politik

Acht Verurteilte für Anti-Einwanderungs-Aufstand

Gegen Antifa-Aktivisten verhängt die Justiz lange Haftstrafen

Acht Personen, denen US-Staatsanwälte Anschuldigungen gegen Antifa-Mitglieder vorwarfen, wurden für ihre Rolle bei einem Aufstand außerhalb eines Einwanderungsdetentionszentrums in Texas zu einer Haftstrafe von 450 Jahren verurteilt. Die Verurteilungen folgten auf einen Vorfall, bei dem ein Beamter erschossen wurde. Ein ehemaliger US-Marine-Reservist, der wegen angeblicher Mordversuche gegen einen Strafverfolgungsbeamten verurteilt worden war, erhielt 100 Jahre Haft. Die Strafen der übrigen Verurteilten lagen zwischen 30 und 70 Jahren, so die Justizbehörde.

Die Taten der Angeklagten wurden von einem US-Richter am 4. Juli als „Angriff auf die Demokratie“ bezeichnet. Die Familien der Verurteilten kritisierten die Länge der verhängten Strafen scharf. Der stellvertretende US-Justizminister Todd Blanche erklärte, dass die Urteile klären sollten, dass Terroristen, die Strafverfolgungsbehörden und Bundeseinrichtungen angriffen, mit schneller und unkompromissloser Gerechtigkeit konfrontiert würden. Er verurteilte die gewalttätige Extremismus.

Das Justizministerium teilte mit, dass die Operativen der „North Texas Antifa Cell“ am Ende des Sommers am Unabhängigkeitstag Feuer und Pyrotechnik auf dem Einrichtungsgelände in Prairieland veranstaltet und Fahrzeuge sowie einen Wachtposten beschädigt hatten. Die acht Personen wurden wegen verschiedener Anklagen verurteilt, darunter Aufruhr, den Einsatz von Waffen und Sprengstoffen sowie die Unterstützung von Terroristen.

Benjamin Hanil Song, der als mutmaßlicher Anführer der Gruppe galt, erhielt 100 Jahre Haft. Er erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass er seine Waffe abgefeuert hatte, weil er glaubte, der Polizeibeamte bereite sich darauf vor, einen Demonstranten zu erschießen. Seine Mutter bestritt die Behauptungen, er habe den Beamten erschossen, und betonte, dass er niemanden verletzen wollte.

Das Justizministerium beschrieb die „North Texas Antifa Cell“ als Teil eines Netzwerks von Individuen und kleinen Gruppen, die eine Ideologie vertraten, welche die Umstürzung der US-Regierung, der Strafverfolgungsbehörden und des Rechtssystems forderte. Die Unterstützer der Verurteilten äußerten, dass die Strafen unverhältnismäßig hart seien. Die Angeklagten bestritten jegliche Zugehörigkeit zu Antifa und erklärten, sie hätten die Demonstration besucht, um die dort festgehaltenen Einwanderer zu unterstützen.

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