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Alan Jones' Prozess beginnt in Sydney wegen Vergewaltigungsvorwürfen

Der Fall umfasst 22 Anklagepunkte und sechs Zeugenaussagen

Der hochkarätige Prozess gegen den ehemaligen Fernsehmoderator Alan Jones wegen Vergewaltigungs- und sexueller Berührungsvorwürfe begann am Montag im lokalen Gericht des Downing Centre in Sydney. Das Verfahren sah voraussichtlich vier Monate lang aus und hörte siebenundsiebzig Zeugen an. Richter Glenn Walsh hörte sechs Beschwerdeführer an, die angeblich zwischen 2003 und 2020 durch Jones misshandelt worden waren.

Jones stand vor 22 Anklagepunkten in seinem alleinigen Gerichtsverfahren. Diese umfassten zwanzig Vorwürfe der Vergewaltigung und zwei Vorwürfe der sexuellen Berührung. Die Justizbehörden teilten den Gerichtshof bei den Vorverfahren mit, dass die Straftat Vergewaltigung durch sexuelle Berührung ersetzt hatte und eine Höchststrafe von fünf Jahren Haft nach sich zog.

Die jüngste Beschwerdeführerin, die zum Zeitpunkt der angeblichen Vergehen siebzehn Jahre alt war, erteilte am Montag in geschlossener Versammlung Zeugenaussagen, nachdem die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung ihre Eröffnungsplädoyers dargelegt hatten. Am Freitag wies Richter Walsh jedoch einen Versuch der Verteidigung zurück, die Berichte der Beschwerdeführer öffentlich zu machen. Jones’ Anwalt Claire O’Neill argumentierte, dass in geschlossenen Räumen keine Veröffentlichung von Beweismitteln gestattet sei. Walsh stimmte diesem Einwand nicht zu und erklärte, dass eine Entscheidung über die Zulässigkeit von Beweisen in geschlossener Versammlung eine Anordnung zur Nichtveröffentlichung oder Unterdrückung bedingte.

Die Staatsanwaltschaft betonte, dass es unwahrscheinlich sei, dass zwei ähnliche Aussagen über Jones, der eine Beschwerdeführer während der Fahrt zu Fitzroy Falls berührt habe, unwahr seien. Das Gericht hörte an, dass bei jedem Beschwerdeführer ein eigenes Fahrzeug eingesetzt wurde und es vor der Berührung keine Gegenseitigkeit gab.

Die Anklage führte den Beweis, dass Jones ein Muster von Verhaltensweisen zeigte, bei dem er „deutlich jüngere Männer“ in seinem beruflichen und sozialen Umfeld anvisierte. Jones wies alle Vorwürfe zurück und erklärte außerhalb des Gerichts im Dezember 2024, dass die Anschuldigungen entweder unbegründet seien oder die Wahrheit verzerrten. Er versicherte, dass er diese Personen niemals misshandelt habe.

Die Polizei in New South Wales bildete nach dem Vorfall eine Taskforce Bonnefin, als die Opfer nach einem Bericht in der Sydney Morning Herald und der Age vorstellig wurden.

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