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Kriminalität

Alan Jones-Prozess: Tag zwei der Vernehmung

Zeugenaussagen und Verteidigungsstrategien im Fokus des Gerichts

Der Prozess gegen Alan Jones, wegen angeblicher Vergewaltigung, erreichte am zweiten Tag der Vernehmung. Der Beschuldigte stand vor Gericht, während der Beschwerdeführer J seine Zeugenaussagen fortsetzte. J berichtete vom Vorfall, bei dem Jones ihm nach einem Abendessen an seinem Anwesen Fitzroy Falls anwies, eine Dusche zu nehmen und ein Bademantel anzuziehen. J erklärte, er zog seine Unterhosen an und den Bademantel an, bevor er das Haus verließ.

Die Staatsanwältin Georgina Wright stellte die Frage, ob Jones die Handlung vollzogen hatte. J antwortete, dass er fast wusste, was geschehen würde, und dass Jones ihn berühren würde. J behauptete, Jones habe ihn direkt in die Augen gesehen und in einer ruhigen, sympathischen Tonlage die Anweisung gegeben: „Ich sagte den Bademantel und nichts anderes.“ J gab an, dass Jones dann seine Hand auf seinen Penis legte und ihn reibte.

J berichtete zudem, dass einer der angeblichen Vergewaltigungsvorfälle während der Fahrt zum Bauernhof von Jones stattfand. Er behauptete, Jones habe seinen Penis über seine Hose und dann unter seine Unterhosen gefasst. Darüber hinaus gab J an, dass Jones ihn ohne seine Zustimmung küsste, als er aus dem Auto stieg. J erklärte, dass es immer eine Geste oder eine Handlung von Jones gab, bevor er gefragt wurde, ob die Situation akzeptabel sei.

Im Hintergrund des Verfahrens berichtete J, dass Jones ihm als junger Mann eine wöchentliche Zahlung von vierhundert Dollar zuwarf und ihm versprach, dass er niemandem davon erzählen müsse, da es ein Geschenk sei. J erzählte, dass er Angst hatte, alles zu verlieren, und dass er sich in einer kleinen Familie befand. Er berichtete auch von einem Kuss in Canberra, bei dem Jones ihn auf eine „erstickende“ Weise küsste.

Jones wies alle Anschuldigungen zurück und behauptete, die Vorwürfe seien unbegründet oder die Wahrheit verzerrt worden. Seine Verteidiger argumentierten, dass die Glaubwürdigkeit der Opfer fragwürdig sei und sie durch Medienrivalen zur Beschwerde gedrängt worden seien. J war der erste von sechs Beschwerdeführern, die Zeugenaussagen über die angeblichen Vergewaltigungsvorfälle gegen Jones ablegten. Der Prozess, der vor dem Richter Glenn Walsh stattfand, erwartete sich eine Dauer von vier Monaten und die Anhörung von siebzigundsechs Zeugen.

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