Zweihundert Demonstranten zerstörten am Samstag Metallzäune und Drahtdrähte, die ein Luxusentwicklungsprojekt an der Adria säumten. Die Aktion markierte einen weiteren Ausdruck des wachsenden Widerstands gegen Bauvorhaben in ökologisch sensiblen Gebieten. Die Proteste richteten sich gegen ein geplantes Luxusresort, das mit einem Unternehmen verbunden war, welches mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump, in Verbindung stand. Das Projekt befand sich in der Nähe von Vlora, einer Region, die für ihre Flamingos und Brutstätten von Schildkröten bekannt war.
Die Demonstranten aus Rrjoll, gelegen in einer Gegend mit Sandstränden und Nadelwäldern in Nordwestalbanien, protestierten gegen das Projekt. Sie erklärten, dass die Entwicklung auf ihrem enteigneten Land stattfand. Während der Zerstörung der Zäune wehten sie albanische Flaggen und riefen „Revolution!“. Es kam zu einigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften, doch die Polizei verhinderte nicht die Entfernung der Begrenzungen.
Ein Landbesitzer, der seit mehreren Monaten gegen das Projekt protestierte, erklärte, dass die Demonstrationen nicht enden würden, solange die Bewohner des Dorfes Rrjoll nicht entschädigt wurden. Er betonte, dass sie zw>&ehundert Familien seien, deren Land enteignet worden war.
Ein albanisches Unternehmen entwickelte auf dem Standort ein Fünf-Sterne-Tourismusresort. Die Regierung Albaniens gewährte dem Projekt den Status eines „Sonderstatus-Investors“. Lokale Landbesitzer äußerten ihre Verärgerung über die Situation. Ein weiterer lokaler Landbesitzer bezeichnete die Entwicklungen als „Wahnsinn“ und fragte, wie Investoren all diesen Reichtum ohne jegliche Verpflichtung oder Konsequenz erlangen könnten.