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Wissenschaft

Amerikanische Wähler verknüpften extremes Wetter mit Klimakrise

Umfragen zeigten breite Zustimmung für den Zusammenhang zwischen Hitze und Umweltveränderungen

Die Mehrheit der amerikanischen Wähler verknüpfte extreme Wetterereignisse mit der Klimakrise. Eine neue Umfrage zeigte, dass die Bevölkerung zunehmend die zunehmend starken Wetterphänomene mit der globalen Erwärmung in Verbindung brachte. Dies geschah trotz der Bemühungen von Donald Trump, die globale Erwärmung als bloßen Trick oder Lüge abzutun.

Eine Studie der Organisation Data for Progress ergab, dass etwa 61 Prozent der wahrscheinlichen amerikanischen Wähler glaubten, dass extreme Wetterereignisse in den letzten fünf Jahren häufiger geworden waren. Diese Zahl umfasste 72 Prozent der Demokraten, 63 Prozent der Unabhängigen und fast die Hälfte – 46 Prozent – aller Republikaner. Diese Daten zeigten, dass Versuche, die Besorgnis über das Klima zu dämpfen, nicht vollständig erfolgreich waren.

Ein Senator aus Rhode Island, der die Zurückhaltung der Demokraten bezüglich der globalen Erwärmung kritisierte, bemerkte, dass die neuen Daten den Beweis lieferten, dass die Öffentlichkeit weit voraus auf die ernsten Folgen des Klimawandels war. Er forderte die Klima-Verharmlerer auf, diese berechtigte Auseinandersetzung zu beachten.

Die Forscher untersuchten zudem, ob spezifische Wetterformen durch den Klimawandel verschärft wurden. Die Mehrheit verknüpfte den Klimawandel mit zunehmenden Waldbränden (64 Prozent), Dürren (63 Prozent), Überschwemmungen und Sturzfluten (62 Prozent) sowie Hurrikans (59 Prozent). Besonders hervorzuheben war jedoch die Hitze: 67 Prozent der Befragten sahen den Klimawandel als Ursache für verschärfte Hitzewellen, wobei 48 Prozent der Republikaner den höchsten Anteil an dieser Verbindung zeigten.

Die Forscher stellten fest, dass extreme Hitze den größten Einfluss im amerikanischen Kontext hatte. Dies deutete darauf hin, dass sengende Bedingungen eine „interessante Eröffnung“ für die Diskussion über die Klimakrise boten. Experten bemerkten, dass die Ergebnisse konsistent mit früheren Studien waren, welche zeigten, dass Amerikaner zunehmend extreme Wetterereignisse mit der Klimakrise in Verbindung brachten und Schutz für Arbeitnehmer vor Hitze suchten.

Ein weiterer wichtiger Befund betraf die Unterstützung für Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Achtundachtzig Prozent der Teilnehmer der Umfrage befürworteten politische Maßnahmen in ihrem Bundesstaat, die Arbeitgeber dazu zwangen, Schutzmaßnahmen gegen Hitze zu bieten, wie Zugang zu Trinkwasser, Schatten, Ruhepausen und Klimaanlagen. Nur sieben Prozent der wahrscheinlichen Wähler lehnten diese Politik ab, was eine breite Unterstützung für diese Schutzmaßnahmen signalisierte. Dies zeigte, dass der Schutz von Arbeitnehmern vor gefährlicher Hitze keine parteipolitische Frage darstellte.

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