Die Polizei in New South Wales verhaftete und reichte Anklagen gegen zwei Männer nach einem Vorfall in einem belebten Unterhaltungsbereich in Sydney. Einer der Verdächtigen hatte angeblich eine gefälschte Replika-Waffe gezeigt, während er einen ballistische Weste mit einer amerikanischen Flagge und einem Spielzeug-Polizeiband trug. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf die Auffindung von illegalen Substanzen bei der Durchsuchung des älteren Mannes.
Am Montagnachmittag versammelten sich Uniformierte und Spezialpolizei am Entertainment Quarter im Moore Park. Zeugen und Social-Media-Aufnahmen dokumentierten die Szene, als zahlreiche Beamte, darunter einige in taktischer Ausrüstung, um die mutmaßlichen Täter versammelten. Die Beamten fanden die beiden Männer, von denen einer angeblich eine Waffe und eine Weste trug. Eine Replika-Waffe, Handschellen und ein Abzeichen wurden beschlagnahmt.
Beide Männer wurden zur Polizeistation in Surry Hills gebracht. Während der Durchsuchung des älteren Mannes entdeckten die Beamten eine Menge verbotener Drogen. Der jüngere Mann wurde wegen des Besitzes einer nicht registrierten, unautorisierten Pistole an einem öffentlichen Ort sowie wegen affektiver Verhaltens angeklagt. Er erhielt die Freilassung zur Anhörung vor Gericht nicht.
Der ältere Mann erhielt eine bedingte Freilassung, um am 20. August vor Gericht zu erscheinen. Gleichzeitig mahnten die Behörden die Bevölkerung, bei Verletzungen, die nicht sofortige Behandlung erforderten, die Notaufnahme zu meiden. Die obersten Beamten New South Wales warnten davor, dass die nächsten Wochen aufgrund einer erhöhten Wintererkrankungen die Krankenhäuser überlastet sein würden.
Parallel dazu äußerte der Bundesumweltminister Murray Watt die ernsten Nachrichten bezüglich der Vogelgrippe. Er erklärte, dass Australien als letzter Kontinent auf der Erde diese Virusvariante erlebte. Er betonte, dass das Land gut vorbereitet sei, doch es würden erhöhte Todesfälle bei Vögeln erwartet. Die Ministerin für Landwirtschaft, Julie Collins, bestätigte, dass Australien auf die H5N1-Vogelgrippe vorbereitet sei und die Überwachung verstärkt werde. Sie prognostizierte, dass die Situation eine „lange Zeitspanne“ erfordere.
Weiterhin berichtete die Red Cross über den dringenden Bedarf an Blutspenden. Tausende von Spenden für Patienten, die dringend Blut benötigten, wurden benötigt. Die Lebensblutbank meldete, dass die Verfügbarkeit von Blut in den Bundesstaaten stark eingeschränkt war, da leichte Symptome die Spendenberechtigung temporär ausschlossen. Experten warnten zudem vor einer möglichen Eskalation der Waldbrandgefahr. Ein kommendes El Niño und hohe Brennstofflasten machten eine wachsende Gefahr von Buschbränden in Australien in den kommenden Jahren dar.