Eine Arbeitsunion äußerte Alarm über neu veröffentlichte Dokumente, welche Port Kembla als bevorzugte australische Basis für nuklear angetriebene U-Boote identifizierten. Die Union warnte vor erheblichen politischen Verwerfungen, sollten Politiker Port Kembla an die US-Marine für den Aukus-Deal abtreten. Diese Warnung betonte, dass die Entscheidung eine massive Gefahr für die nationale Sicherheit darstellte.
Dokumente, die vom ehemaligen Liberalstaat New South Wales erstellt und in den Parlamentssitzungen vorgelegt wurden, nannten Port Kembla, 75 Kilometer südlich von Sydney, als die bevorzugte Ostküstenbasis für die geplanten nuklearen U-Boot-Basen Australiens. Die Unterlagen mahnten, dass diese Region ein Ziel für australische militärische Gegner werden könnte. Der Sekretär des South Coast Labour Council erklärte, dass die Regierung die politischen Folgen des Vorhabens nicht ausreichend beachtete.
Er betonte, dass die Regierung die Bevölkerung über die negativen Auswirkungen auf Infrastruktur, Gesundheitsdienste, Straßen, industrielle Kapazitäten und Wohnungsmarkt nicht ausreichend informierte. Die eigenen Berichte der Regierung, welche die Beeinträchtigung dieser Bereiche belegten, erklärten den Grund für die Geheimhaltung der Informationen. Es wurde deutlich, dass die Transport-, Sicherheits- und Wohnsituationen leiden würden.
Die Besorgnis entstand im Kontext der Aukus-Ausgaben, welche die US-U-Boot-Bauarbeiten weiter verzögerten. Die Union äußerte die Befürchtung, dass es keine australischen nuklearen U-Boote gäbe und Port Kembla lediglich eine Basis für US-Schiffe darstellte, für die Australien Geld zahlte. Dies verstärkte die Sorge, dass Australien ein aktiver Teilnehmer an der US-Kriegsplanung wurde und somit ein Ziel für Feinde.
Marcus Strom, der Sprecher der Organisation Labor Against War, lehnte die Schaffung einer US-nuklearen Basis an der Ostküste Australiens entschieden ab. Er forderte die Regierung New South Wales auf, die Möglichkeit einer Basis in Port Kembla auszuschließen und die Bevölkerung der Illawarra-Region zu beruhigen. Viele Anwohner äußerten ihren Widerstand, und über vierzig Organisationen unterzeichneten eine Erklärung, die die Region als Standort für eine nukleare U-Boot-Basis ablehnte.