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Sport

Argentinische Spieler feierten Sieg mit Banner über die Malvinas

Der Bezug zum Falklandkonflikt im Rahmen der Weltmeisterschaft

Die argentinischen Spieler feierten ihren Sieg gegen England bei der Weltmeisterschaft mit einem Banner, auf dem stand: „Las Malvinas son Argentinas“. Diese Aussage bezog sich auf den Konflikt um das Territorium, der 1982 den Falklandkrieg auslöste. Der Streit um die Inseln, die in Großbritannien als Falklandinseln und in Argentinien als Islas Malvinas bezeichnet wurden, führte vor vierundvierzig Jahren zu einem 74-tägigen Konflikt. In diesem Konflikt starben über neunhundert Menschen, darunter sechshundertvierundneunzig Argentinier und zweihundertfünfundfünfzig Briten.

Die Mannschaft erreichte das Halbfinale in Atlanta mit einem Vorsprung von einem Tor, doch sie erholte sich und erzielte in schneller Folge zwei Tore. Dies ermöglichte es ihnen, ein zweites Weltmeisterschaftsfinale zu erreichen, in dem sie am Sonntag gegen Spanien in New Jersey antreten sollten. Während der Feierlichkeiten hielten Lisandro Martínez und Giovani Lo Celso das Banner hoch und winkten den Zuschauern zu. Die Herkunft des Banners blieb unklar.

Die Verwendung politischer Symbole bei großen Sportereignissen war nicht neu. Bereits im letzten Monat in Los Angeles hatten iranisch-amerikanische Zuschauer Flaggen gezeigt, die als Protest gegen die Regierung in Teheran dienten, als Iran spielte. Diese Spiele verliefen ohne Zwischenfälle. Einige argentinische Spieler riefen nach dem Sieg gegen die Schweiz im Viertelfinale und vor dem Spiel gegen England: „Für die Malvinas, für Diego und für Leo’s letzte.“

Der Mittelfeldspieler Rodrigo De Paul erklärte, dass Fußball ein Spiel sei, das über politische Grenzen hinausgeht und Erinnerungen weckt. Er betonte jedoch, dass die Malvinas woanders diskutiert werden müssten. Er betonte, dass die Tragödie der Vergangenheit und die Erinnerung an die Gefallenen wichtig seien, aber dass das Ziel sei, den Spielgewinn für das Finale zu erzielen.

Die FIFA-Regeln verbieten in Stadien „Banner, Flaggen, Flugblätter, Bekleidung und sonstige Gegenstände, die von politischer, beleidigender und/oder diskriminierender Natur sind“. Die FIFA antwortete auf eine Anfrage zur Stellungnahme nicht unmittelbar. Der Sicherheitsminister Argentiniens, Alejandra Monteoliva, teilte am Dienstag mit, dass eine verstärkte Sicherheit bei einem Treffen in den Vereinigten Staaten besprochen worden sei. Sie erklärte, dass 1.600 Beamte eingesetzt würden und die Feier friedlich ablaufen solle. Sie betonte, dass die Zulassung von Personen mit provokativen Botschaften, sei es politischer oder rassistischer Natur, verboten sei.

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