Die Straßen von Holloway lagen am Samstag Nachmittag ungewöhnlich ruhig. Doch kurz nach fünf Uhr spalteten laute Rufe die nordenglische Hauptstraße, die nur einen kurzen Spaziergang vom Emirates-Stadion entfernt lag. Arsenal spielte im Rahmen des Champions-League-Finales gegen Paris Saint-Germain in Budapest. Der Verein präsentierte sich auf seinem Heimterrain, was eine besondere Atmosphäre schuf.
Die Fans trugen Rot und Weiß, und die Argos-Plakate an der Holloway Road zeigten das Wort Arsenal. Die angespannte Stille brach nur wenige Minuten später, als Kai Havertz bereits in der sechsten Minute ein Tor erzielte. Die Stimmung war eine Mischung aus Erregung und gespannter Erwartung.
Einige Zuschauer, wie Lucy und Gregory, reisten aus Paris nach Holloway, um das Spiel zu verfolgen. Sie konnten jedoch nicht in die Victoria Tavern pub gelangen, wo die Fans ausgelassen feierten. Lucy betonte, dass sie sich durch die starke Tradition des Teams, insbesondere durch französische Spieler wie Thierry Henry und Patrick Vieira, mit dem Verein verbunden fühlte.
Obwohl die Hoffnung auf einen doppelten Sieg gering war, sah Gregory das Ergebnis nicht als entscheidend an. Er äußerte, dass er glücklich sei, egal wie das Ergebnis ausfiel, aber dass ein Sieg im Champions-League-Turnier die größte Freude darstellte.
Ein weiterer Fan, Issac, reiste aus Ghana nach Holloway, um mit anderen Arsenal-Anhängern auf dem Heimweg zu feiern. Er empfand große Freude über den Premier-League-Sieg des Vereins, der erstmals nach zweiundzwanzig Jahren den Pokal brachte. Er betonte, dass der Sieg für ihn wichtiger war als ein weiterer Erfolg.
Die allgemeine Stimmung unter den Anhängern war eine Mischung aus Nervosität und Freude. Viele Fans erlebten das Spiel als einen Höhepunkt, der die harte Arbeit der Saison würdigte. Dennoch zeigte sich die Realität des Wettbewerbs: PSG erzielte in der zweiten Halbzeit durch einen Elfmeter von Ousmane Dembélé die Ausgleichstreffer, was zu einer Verlängerung und einem Elfmeterschießen führte.
Am Ende verlor die rote Mannschaft den Wettbewerb. Eberechi Eze und Gabriel Magalhães verpassten ihre Strafstöße, als die französische Seite im Elfmeterschießen mit vier zu drei gewann und sich den Champions-League-Titel sichern konnte.