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Assistent von Matthew Perry verurteilt wegen Tötung durch Ketamin

Der persönliche Assistent des Schauspielers erhielt 41 Monate Haftstrafe für die Verbrechen im Zusammenhang mit dem Überdosisfall

Der persönliche Assistent des Schauspielers Matthew Perry, Kenneth Iwamasa, wurde zu 41 Monaten Haft verurteilt. Die Verurteilung erfolgte im Zusammenhang mit dem Tod des Schauspielers im Oktober 2023, bei dem Perry durch Ketamin verstarb. Iwamasa gestand im August 2024 zu einer Anklage wegen der Verschwörung zur Verbreitung von Ketamin, welches den Tod verursachte.

Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass Iwamasa mit zwei Ärzten zusammengearbeitet hatte, um Perry in den Wochen vor seinem Tod mit über 50.000 Dollar an dem Drogen zu versorgen. Iwamasa besaß keinerlei medizinische Ausbildung. Perry fand den Tod in seiner Badewanne im Hinterhof in Los Angeles.

Richter Sherilyn Peace Garnett begründete die Strafe mit Iwamasas Wissen über Perrys Kampf mit der Sucht sowie dem Verbergen von Beweismitteln nach dem Tod des Schauspielers. Die Richterin stellte fest, dass Iwamasa die negativen Auswirkungen des Ketamins erkannte, diese jedoch fortsetzte, Perry mit dem Drogen zu versorgen und sogar am Tag des Todes Ketamin injizierte.

Die Richterin bezeichnete Iwamasas Verhalten als rücksichtslos und betonte, dass er konkrete Schritte unternahm, um Beweismittel zu beseitigen und sich wiederholt gegenüber der Polizei über seine Beteiligung an dem Tod des Schauspielers falsch ausgab. Er verlor somit die Möglichkeit, sich gegen die Verantwortung zu verteidigen.

Neben Iwamasa verurteilten die Behörden auch eine Gruppe weiterer Angeklagter, die Ketamin an Perry lieferten und dessen Sucht für den Profit ausnutzten. Mehrere andere Personen, darunter die „Ketamin-Königin“ Jasveen Sangha und Ärzte, wurden ebenfalls zu Haftstrafen verurteilt.

Die Familie von Perry äußerte sich kritisch gegenüber Iwamasa. Die Schwester von Perry erklärte, sie habe keine Sympathie für Iwamasa und bezeichnete seine Handlungen als das Verlassen einer hilfsbedürftigen Person in einer gefährlichen Situation. Sie betonte, dass Iwamasa nicht nur den Assistenten, sondern auch den Schutz des Schauspielers vor Drogen gewährleisten sollte.

Medizinische Gutachten stellten fest, dass der Überdosis-Tod des Schauspielers durch die akuten Wirkungen des dissoziativen Anästhetikums verursacht wurde. Ertrinken wurde als beitragender Faktor genannt.

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