Australien etablierte sich als globaler Akteur im Bereich der Batterietechnologie. Im Jahr 2025 deckte die erneuerbare Energie nahezu die Hälfte der nationalen Stromversorgung ab. Die saubere Energie erzeugte im letzten Quartal über 50 Prozent des Stroms im nationalen Netz. Australien rangierte zudem auf Platz drei weltweit bei nutzungsbasierten Batterien, mit einer Kapazität von 2 Gigawatt, die im Vergleich zum Vorjahr um 233 Prozent gestiegen war.
Trotz dieser Erfolge warnte der Clean Energy Council vor einer möglichen Stagnation des Fortschritts. Der Chef der Organisation erklärte, dass die Energiewende einen „kritischen Wendepunkt“ erreichte. Die nächsten fünf Jahre seien von entscheidender Bedeutung. Die höchste Priorität des Sektors für das Jahr 2026 lag darin, die Hürden zu beseitigen, welche die Investitionen in neue großflächige Wind- und Solaranlagen behinderten.
Ein Rückgang der Investitionen in Onshore-Wind und Solarenergie signalisierte eine wahrscheinliche Verlangsamung. Bei den Windkraftanlagen erreichte nur 0,9 Gigawatt den finanziellen Abschluss im Jahr 2025, verglichen mit 2,2 Gigawatt im Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelte die Unsicherheit wider, die durch steigende Inflation, regulatorische Engpässe und verzögerte Netzanschlüsse verstärkt wurde. Zudem trugen die Verzögerungen bei der Stilllegung von Kohlekraftwerken zur Schwächung des Vertrauens der Investoren bei.
Die Investitionen in die Batteriespeicherung blieben hingegen robust. Die Nutzung von Hausbatterien stieg um 260 Prozent im Vergleich zu 2024, was durch das günstigere Programm der Bundesregierung unterstützt wurde. Im Laufe des Jahres 2025 wurden über 268.000 kleine Speichersysteme installiert, eine Zahl, die seither auf 400.000 Systeme angewachsen war.