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Politik

Australien verurteilte Israel wegen der Behandlung von Aktivisten

Außenministerin Wong kritisierte die Provokationen des Rechtsextremisten Ben-Gvir und forderte die Freilassung der Gefangenen

Die Außenministerin Penny Wong verurteilte die Handlungen des israelischen Rechtsextremisten Itamar Ben-Gvir scharf. Ben-Gvir veröffentlichte ein Video, in dem er festgehaltene Aktivisten verspottete und misshandelte, die während eines Hilfsflottilla-Versuchs nach Gaza gefangen waren. Wong bezeichnete die Bilder als „schockierend und inakzeptabel“ und verurteilte die dem israelischen Minister Ben-Gvir sowie den Behörden die entwürdigenden Handlungen gegenüber den Festgenommenen.

Wong forderte den israelischen Botschafter in Australien auf, Repräsentationen bei Israel vorzubringen. Sie betonte die Notwendigkeit, die Freilassung der australischen Bürger zu fordern und Israel aufzufordern, sicherzustellen, dass keine Misshandlung von Gefangenen erfolgte und internationale Verpflichtungen einzuhalten.

Parallel dazu stand in Australien eine massive Arbeitskampfphase an. Mehr als zwanzigtausend Kinderbetreuungspersonal planten einen Streik, um eine Lohnerhöhung zu erzwingen. Dies geschah, nachdem die Albanese-Regierung eine wichtige Mitarbeiterbindungspauschale im letzten Bundeshaushalt nicht verlängerte.

Die Regierung hatte die Pauschale im November beenden lassen, was bedeutete, dass die Beschäftigten vor einer Lohnsenkung standen, bevor die gestaffelte Lohnerhöhung für den Sektor in Kraft trat. Die Gewerkschaft befürchtete einen Lohnabstieg zwischen vier und fünfzehn Prozent, falls die Regierung die Verlängerung der Zahlung verweigerte.

Die Gewerkschaft argumentierte, dass die 15-prozentige Lohnerhöhung die lange Zeit unterschätzte Stellung der frühkindlichen Erzieher anerkannt hatte. Die Arbeiter forderten, dass die Regierung die Möglichkeit nutzte, die Angelegenheit im Haushalt abzuschließen.

Die Arbeitslosenzahlen blieben stabil, und die Zentralbank musste abwägen, ob die Angst vor einer steigenden Arbeitslosigkeit die Zinserhöhungen beeinflussen würde. Die Marktteilnehmer hatten bereits eine Zinserhöhung bis November einkalkuliert, doch die Zentralbank musste die Priorität auf die Inflationsbekämpfung wahren, während die Risiken für den Arbeitsmarkt zunahmen.

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