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Wissenschaft

Bergung in Laos: Australier half bei Rettungsaktion in gefluteter Höhle

Spezialisten flogen ein, um Überlebende aus engen, instabilen Tunneln zu befreien

Ein australischer Höhlenforscher nahm an einer internationalen Mission teil, die nach Laos verlegt wurde, um sieben Personen zu retten, die in einer sumpfigen Höhle gefangen waren. Die Gruppe betrat die Höhle in der Provinz Xaysomboun, Zentrallaos, um Wildtiere zu suchen und nach Gold zu suchen. Schwerer Regen blockierte den Höhleneingang. Diese Expedition begann vor über einer Woche, doch fünf Personen fanden diese Woche noch am Leben, während zwei Personen noch ungesehen blieben. Die Retter mussten die Überlebenden aus den überfluteten Gängen befreien.

Kengkard Bongkawong, Leiter der Operationen der thailändischen Gruppe Metta Tham Rescue, erklärte in sozialen Medien, dass die Suche nach den beiden vermissten Männern noch schwieriger sei. Es bedurfte von Teams, durch einen dreißig Meter breiten, engen Tunnel zu tauchen und entlang des Weges nach Kreuzungen zu suchen. Er schrieb, dass die nächste Mission anspruchsvoller werde.

Die Bergung der fünf Überlebenden stellte ebenfalls eine Herausforderung dar. Dies lag an den geringen Sauerstoffvorräten, dem anhaltenden Regen und dem Mangel an Taucherfahrung bei den eingeschlossenen Personen. Spezialisten mit einer besonderen Fähigkeit zur Bewältigung der extrem engen Bedingungen in der Höhle wurden am Freitag aus aller Welt verlegt. Sie wurden mit einem Militärhelikopter in das abgelegene und feindliche Dschungelgebiet gebracht, wo die Männer gefangen waren.

Der australische Höhlenforscher Josh Richards, der eine Erkundungsgruppe in Australien namens Soggy Wombats leitete, nahm zur Unterstützung der Rettungsaktion teil. Richards beschrieb die Bedingungen als äußerst unangenehm. Er betonte, dass die Wände hauptsächlich aus Ton und Schlamm bestanden, welche besonders instabil und ungemütlich seien. Dieser Schlamm und Ton beeinflussten zudem das Wasser; man tauchte im Grunde in Kaffee. Die Arbeit erfolgte ausschließlich durch taktiles Fühlen und das Nachverfolgen der Linien, die im Berg gefunden worden waren.

Richards erklärte, dass seine internationalen Kollegen, die zur Unterstützung der Rettungsteam mitgeholfen hatten, alle klein und leicht seien. Er beschrieb seine eigene Erfahrung unter Wasser als sehr komfortabel, wobei er sich durch die engen Passagen manövrierte. Er bemerkte, dass die Mine eine der besonders schwierigen Orte sei. Weitere Tauchspezialisten kamen aus Japan, Indonesien, Thailand und Frankreich, während ein Taucher aus Malaysia am Donnerstag der Mission beitrat.

Richards informierte, dass der Rettungsplan unter den Tauchern entwickelt wurde, um die Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten. Es wurden viele verschiedene Ideen diskutiert. Während Abschnitte des Tunnels zwischen den Minen und der Oberfläche vollständig überflutet waren, versuchte das Team am Boden, so viel Wasser wie möglich durch einen zweigleisigen Ansatz abzulassen. Richards erklärte, dass die Anwesenheit der Spezialisten notwendig sei, um die Überlebenden durch kurze Abschnitte zu bringen, wo sie mit Tauchausrüstung arbeiten mussten, da diese Personen fast sicher noch nie Tauchausrüstung benutzt hatten.

Im Vergleich zur thailändischen Tham Luang Höhle zeigte sich eine deutliche Differenz. Die laosische Höhle war in Bezug auf Länge und die physische Größe des Tunnels wesentlich kleiner. Während die thailändische Höhle kilometerlang war und zahlreiche Luftkammern bot, konnten die thailändischen Retter große Wassermengen abpumpen. Die laosische Höhle war zwar kleiner, aber die eigentlichen Tunnel, die durchzocht werden mussten, waren ebenfalls deutlich geringer. Dennoch existierten Gemeinsamkeiten: Es handelte sich um eine Gruppe von Personen ohne Ausbildung als Höhlenforscher, die in einer Höhle gefangen waren, und die Überflutung stellte eine Gefahr dar. Die Umgebung war jedoch radikal anders, und ein weiterer Faktor war das Fehlen von Kindern.

Um den Zugang zum Höhlengelände zu erleichtern, wurden schwere Maschinen eingesetzt, um einen Weg für den Transport der Ausrüstung zu schaffen.

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