Bei einem schweren Verkehrsunfall in der italienischen Stadt Modena wurden acht Personen verletzt. Ein Auto fuhr auf eine Gruppe Fußgänger auf der Straße und stieß dabei gegen eine Ladenfront. Zwei Verletzte befanden sich in ernster Lage und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei verhaftete den Fahrer, der in seinen Dreißigern war. Es gab zudem den Vorwurf, dass der Fahrer versuchte, einen Passanten, der ihn vor der Flucht aufhielt, mit einem Messer zu stechen.
Laut Berichten der italienischen Presse fuhr der Fahrer offenbar auf den Gehweg und traf ein Fahrrad. Anschließend stieß er frontal gegen eine Frau, die Bürgermeisterin Modena, Massimo Mezzetti. Der Bürgermeister berichtete, dass die Beine der Frau durch den Aufprall zerdrückt wurden. Der Fahrer war ein italienischer Staatsbürger, geboren in Bergamo und mit nordafrikanischer Abstammung, und wohnte in der Region Modena.
Der Bürgermeister betonte, dass die Umstände des Vorfalls noch unklar blieben. Er erklärte, der Fahrer habe mit einem Messer in der Hand gesehen, jedoch niemand gestochen. Er äußerte sich tief betroffen und betonte die Ernsthaftigkeit des Geschehens. Er forderte Verständnis für die Helfer, die den Fahrer fangen konnten, und lobte deren Mut und gesunden Menschenverstand.
Ein Zeuge berichtete den Nachrichtenagentur, dass er den Unfall mit hoher Geschwindigkeit sah und den Lärm von kollidierenden Körpern hörte. Dieser Zeuge vermutete, dass der Fahrer unter Alkohol oder Drogen gewesen sein mochte, obwohl die Behörden dies noch nicht bestätigten. Die Polizei ermittelte weiterhin, welche Motivation hinter dem Handeln des Fahrers steckte.
Im Anschluss an den Vorfall äußerte sich Premierministerin Giorgia Meloni auf sozialen Medien. Sie zeigte Solidarität mit den Verletzten und ihren Familien. Sie betonte die Schwere des Vorfalls in Modena und drückte ihre Unterstützung für die Einsatzkräfte und die Strafverfolgungsbehörden aus. Sie forderte eine vollständige Verantwortlichkeit für die Taten des Täters.