FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Politik

Bedingungen auf US-Flugzeugträger weckten Alarm

Berichte über Mangel und Gesundheitsrisiken auf der USS Abraham Lincoln

Bedenken hinsichtlich der Lebensbedingungen auf einem US-Flugzeugträger, der über zweihundertfünfzig Tage im Nahen Osten stationiert war, lösten bei einem US-Senator die Forderung nach Antworten an das Militär aus. Diese Berichte erhöhten den Druck auf die Trump-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran. Berichten zufolge lebten US-Militärangehörige an Bord der USS Abraham Lincoln unter Nahrungsmittelknappheit und defekten Sanitäranlagen. Es gab zudem Hinweise auf Suizidversuche an Bord des Schiffes.

Der Verteidigungsminister Pete Hegseth bezeichnete diese Berichte am Donnerstag als „vollkommen falsch dargestellt“. Dennoch lieferten andere Politiker detaillierte Angaben zu den Problemen an Bord. Senator Richard Blumenthal, ein Demokrat, berichtete, dass es weitreichende Meldungen über den Mangel an grundlegenden Vorräten, Verunreinigungen des Wassers, Sanitärstörungen und eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit gab. Er erwähnte auch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf dem Deck und Störungen im Postdienst, welche dazu führten, dass viele Versorgungspakete auf dem Weg zum Schiff monatelang verloren gingen.

Das Schiff verließ San Diego im November und wurde daraufhin vor den Angriffen auf den Iran im Februar in den Nahen Osten entsandt. Ein Rückkehrtermin für den Flugzeugträger wurde bislang nicht bekannt gegeben. Die aufgetretenen Mängel stellten somit eine ernste Herausforderung für die logistische und menschliche Versorgung der Besatzung dar.

USAMilitärNaher OstenFlugzeugträger

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp