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Wissenschaft

Bergung in Laos: Vier Männer befreit, zwei vermisst

Internationale Tauchteams suchten in trüben Tunneln nach den vermissten Überlebenden

Vier Männer, die zehn Tage lang in einer überfluteten Höhle in Laos gefangen waren, wurden durch eine gefährliche Rettungsmission befreit. Die Tauchteams konnten die Überlebenden aus dem Wasser befreien, doch zwei Personen blieben nach wie vor verschwunden. Die Suchoperationen setzten fort, wobei die Retter durch enge, überschwemmte Tunnel und scharfe Felsen kletterten, um die verbleibenden Überlebenden zu finden.

Die erste Gruppe von sieben Männern wurde am Freitag in einer riskanten Rettungsaktion gerettet. Die Teams mussten Wasser aus der Höhle abpumpen und mit Einsturzgefahren umgehen. Die vier Männer, die am Samstag extrahiert wurden, fanden sich auf einer felsigen Kante in einer Kammer, etwa dreihundert Meter vom Höhleneingang entfernt, wieder. Die Retter konnten sie jedoch nicht unmittelbar evakuieren.

Die Suche nach den beiden vermissten Personen lief weiter. Internationale Tauchteams, darunter auch einige, die an der Rettung eines jungen thailändischen Fußballteams beteiligt waren, krochen durch schlammiges Wasser in engen Durchgängen und kämpften mit schlechter Sicht, um die fehlenden Personen zu lokalisieren.

Es vermutete sich, dass die Männer die Höhle in der vergangenen Woche aufsuchten, um wertvolle Mineralien wie Gold zu suchen. Sie wurden dann durch Sturzfluten gefangen genommen, die durch starken Regen verursacht wurden. Diese Fluten trugen Sand und Kies ein, welche einen entscheidenden Ausgang blockierten.

Die Retter versorgten die Gruppe von fünf Männern, die sie am Mittwoch fanden, mit Wasser, weichem Proviant und Foliendecken, um sie warm zu halten, während sie in der Höhle verblieben. Der erste Mann, der am Freitag aus der Höhle aufkam, wurde mit Schlamm bedeckt und stieß Schmerzen aus. Ein Retter warnte andere vor Vorsicht, da seine Hände verletzt waren.

Ein thailändischer Rettungsdienst berichtete über die Herausforderungen der Operation. Er erwähnte Schwierigkeiten mit der Temperatur, engen Bereichen, der Kontrolle der Bewegung und der Bewältigung der Panik der Überlebenden während der Tauchgänge. Es wurde betont, dass die Taucher durch einen fünfundzwanzig Meter langen, engen Tunnel navigieren mussten, in dem es keine Möglichkeit gab, umzukehren. Ein australischer Höhlenforscher erklärte, dass die Retter versuchten, so viel Wasser wie möglich abzusaugen, da die Ton- und Schlammwände der Höhle „besonders instabil“ waren und die Sicht stark beeinträchtigten.

Die Teams planten, einen Bereich tiefer in der Höhle zu erkunden, etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Meter jenseits des Fundortes der Überlebenden. Allerdings warnte der Experte davor, dass dieser Abschnitt stark überflutet war und die Bedingungen äußerst gefährlich blieben.

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