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Berlin Pride-Unfall: Verdächtiger identifiziert, in der islamistischen Szene verortet

Ein Auto stieß auf eine Menge; eine Person starb, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Ein schwerer Vorfall ereignete sich am Samstagabend während der Berlin Pride-Parade. Ein Fahrzeug fuhr auf eine Menschenmenge auf, was zu einem tödlichen Unfall führte. In dem Zwischenfall starb eine Person, und mindestens sechzehn weitere Personen erlitten Verletzungen. Die Feuerwehr berichtete, dass drei Opfer lebensbedrohlichen Zuständen ausgesetzt waren, während acht weitere schwere Verletzungen erlitten. Die Polizei leitete umgehend eine intensive Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein.

Die Ermittlungen führten zur Identifizierung eines 21-jährigen Verdächtigen mit dem Namen Abdul B. Die Behörden wiesen darauf hin, dass der Verdächtige als Mitglied der islamistischen Szene in Berlin bekannt war. Die Polizei und Staatsanwaltschaft ersuchten Unterstützung bei der Suche nach dem jungen Mann, dessen Verhaftung noch ausstand.

Laut Polizeisprecher war das Fahrzeug ein Transporter, der in den Tiergarten parkte, nahe der Route der Pride-Parade. Es wurde angenommen, dass der Verdächtige aus dem Fahrzeug stieg und anschließend zu Fuß entfloh. Zudem wurden mehrere Personen durch den Vorfall gestochen. Die Polizei warnte die Öffentlichkeit in einem Fahndungsbekanntmachung vor direktem Kontakt mit dem Verdächtigen, da dieser als möglicherweise bewaffnet und gefährlich eingeschätzt wurde.

Die Berlin Pride-Feierlichkeiten zogen Hunderttausende Menschen an, die die jährliche Veranstaltung, eine der größten LGBTQ+-Feiern Europas, feierten. Der Angriff beendete die Versammlung abrupt und verursachte erhebliche Unruhe in der Community. Die Veranstaltung, die die Erinnerung an die Stonewall-Aufstände in New York zelebrierte, erlebte durch den Vorfall eine dunkle Wendung.

Die Polizei betonte, dass die Ermittler zwar einen Verdächtigen identifiziert hatten, jedoch noch keine Informationen über seine spezifischen Motive oder die genaue Abfolge der Ereignisse besaßen. Die Suche nach dem Täter verlief mit voller Geschwindigkeit, wobei die Behörden versuchten, die Hintergründe des Vorfalls zu klären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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