Die republikanische Kongressabgeordnete Lauren Boebert deutete an, Donald Trump habe Gelder für ein Trinkwasserprojekt in ihrem Bundesstaat Colorado zurückgehalten. Diese Zurückhaltung begründete sie mit der Verfolgung der Wahlmanipulatoren Tina Peters. Der Gouverneur von Colorado, Jared Polis, gewährte Peters am Freitag die Bewährung aus ihrer fast neunjährigen Haftstrafe und ordnete ihre Freilassung für den 1. Juni an. Peters hatte während Versuchen, die Ergebnisse der Wahl 2020 zu kippen, unbefugten Zugriff auf die Wahldaten gestattet. 1999 verurteilte Trump das Schema, mit dem er versuchte, eine Scheinuntersuchung gegen Joe Biden zu erzwingen.
Boebert begrüßte die Bewährung am selben Tag und zuschrieb sich Anerkennung, leistete jedoch noch mehr Verdienste an den Präsidenten. Sie erklärte, sie habe mit dem Präsidenten Donald Trump zusammengearbeitet, um den Fall Peters hervorzuheben und Gerechtigkeit zu fordern. Sie betonte, dass dieses Ergebnis ohne den anhaltenden Druck und die Fürsprache des Präsidenten nicht möglich gewesen sei.
In einer Stellungnahme an 9News Denver äußerte Boebert die Hoffnung, dass die Freilassung Peters Trump dazu überzeugen würde, die Mittel für das bundesweite Wasserprojekt in Colorado nicht mehr zu blockieren. Boebert verwies darauf, dass man ihr mitgeteilt hatte, Tina sei der Grund gewesen, warum die Wasserversorgung nicht gesichert werden konnte. Dies erinnerte an den Druck, den Trump 2019 auf den Gouverneur Colorado ausübte, als er militärische Hilfe zurückhielt, um eine Scheinuntersuchung gegen Joe Biden zu erzwingen.
Im Januar hatte der Präsident ein Gesetz verräumt, das ein Trinkwasserprojekt in Boeberts Wahlkreis finanzieren sollte, nachdem es einstimmig vom Repräsentantenhaus und Senat angenommen worden war. Boebert unterstützte dieses Gesetz, welches Wasser für 50.000 Menschen in der Region sichern sollte. Trump nannte finanzielle Bedenken als Grund für das Veto. Boebert wies jedoch darauf hin, dass Trump das Projekt unterstützte, bevor er eine Vergeltung gegen Colorado androhte, falls Peters in Haft blieb. Sie beteiligte sich zudem an den Bemühungen, Akten zu Jeffrey Epstein freizugeben.
Boebert kritisierte auf dem Repräsentantenhaus die mangelnde Führung und die Angst der politischen Akteure. Sie äußerte ihren Unmut über die geringe Bereitschaft, eine klare Position einzunehmen. Sie betonte, dass die Angelegenheit rein politischer Natur sei und dass die Menschen Angst vor negativen Kommentaren hatten, weshalb sie ihre Arbeit für ihre Wähler erledigte.