Bolivien schloss eine Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten zur Bekämpfung des Drogenhandels. Das Außenministerium erklärte, dass die USA bis zu zwanzig Millionen Dollar zur Ausbildung und Ausstattung bolivianischer Streitkräfte bereitstellten. Diese Unterstützung diente einem gemeinsamen Kampf gegen den Drogenschmuggel.
Der Deal markierte den jüngsten Schritt zur Entspannung der Beziehungen zwischen den beiden Nationen. Dies geschah achtzehn Jahre nach der Verdrängung der US-Drogenbekämpfungsbehörde durch den damaligen Präsidenten Evo Morales. Bolivien trat nun der ‘Schutzschild der Amerikas’ bei, einer von den Vereinigten Staaten geführten Sicherheitsinitiative im westlichen Hemisphäre.
Unter dem neuen gemäßigten Präsidenten Rodrigo Paz stärkte Bolivien seine Institutionen für die öffentliche Sicherheit, die Strafverfolgung und den Kampf gegen organisierte Kriminalität. Die Vereinbarung zielte darauf ab, die staatlichen Strukturen zu festigen und die Kapazitäten zur Bekämpfung krimineller Aktivitäten zu erhöhen.
Die Unterzeichnung des Abkommens fand kurz nach der Ernennung von Ernesto Justiniano zum Verteidigungsminister statt. Regionalen Führungspersönlichkeiten unterstützten Paz in den folgenden Wochen, als er mit einer Welle von Anti-Regierungsprotesten konfrontiert war. Sie äußerten tiefe Besorgnis über die Blockaden, die den demokratisch gewählten Staat destabilisieren wollten.
Das Hauptziel der Koalition bestand darin, den sogenannten ‘narco-Terrorismus’ zu bekämpfen. Gleichzeitig instruierte Präsident Trump die US-Truppen, Schiffe, die den illegalen Stoffen dienten, gezielt anzugreifen. Seit September führten US-Angriffe auf Boote im Karibischen und Pazifischen Raum zu dem Tod von über zweihundert Menschen.
Die Südkommandos der Vereinigten Staaten bestätigten, dass die Aufklärung den Schiffen Drogenhandelsoperationen zugeordnet wurde. Dennoch teilten die Streitkräfte keine Beweise öffentlich mit. Die jüngste Aktion führte zum Tod eines Mannes an Bord, während zwei Überlebende die Operation überstanden. Rechtsexperten argumentierten jedoch, dass diese Angriffe möglicherweise gegen internationales Recht verstießen.