Am 14. Dezember feuerte ein Paar Schützen innerhalb von dreißig Sekunden auf die Bondi Beach. Sie zielten auf eine Hanukah-Feier, die von der lokalen jüdischen Gemeinschaft abgehalten wurde. Die Schüsse töteten elf Menschen, wobei zehn davon ums Leben kamen. Die königliche Kommission, die sich mit Antisemitismus und sozialer Kohäsion befasste, hörte die Beweise zu, die den Vorfall beleuchteten.
Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Identität der Täter und die Sicherheitsmaßnahmen vor Ort. Sajid Akram und sein Sohn Naveed, die mutmaßlichen Schützen, wurden von der Polizei festgenommen. Naveed stand unter Anklage wegen Mordes und einer terroristischen Handlung, die von Ermittlern vermutete Hinweise auf den Islamischen Staat enthielt. Richard Lancaster SC, der die Kommission beratend unterstützte, erklärte, dass die Beweise zahlreiche Fakten über den Angriff am 14. Dezember aufzeigten.
Die Kommission erörterte die Reaktion der Behörden auf die Bedrohung. Eine jüdische Organisation forderte die Polizei auf, eine dauerhafte Polizeipräsenz während der gesamten Feier zu gewährleisten. Die Polizei lehnte dies ab und wies stattdessen eine mobile Streife an, bei der Beamte zu bestimmten Zeiten anwesend waren. Zu dem Zeitpunkt, als die Schützen die jüdische Gemeinschaft angriffen, befanden sich vier Polizeibeamte im Archer Park. Innerhalb von zwanzig neun Sekunden nach Beginn des Schusses wurden elf Personen getroffen, davon zehn tödlich. Drei Polizeibeamte erlitten Verletzungen im Verlauf des Vorfalls.
Die Ermittler stellten fest, dass es keine spezifischen Informationen gab, die auf eine geplante Attacke auf die Hanukah-Feier hindeuteten. Dies machte den Angriff zu einer Überraschung. Mike Burgess, der Generaldirektor der Asio, äußerte sich zur Sicherheitslage. Er betonte, dass die Mittel für den Terrorismusbekämpfungseinsatz in den letzten Jahren zugunsten von Ressourcen für den Auslandseinsatz und die Spionage reduziert worden waren. Er bejahte jedoch, dass die vorhandenen Ressourcen für die Bewältigung der Probleme ausreichend seien.
Burgess erklärte, dass die Asio zwar eine anhaltende Bedrohung für jüdische Interessen identifiziert hatte, aber keine spezifischen Informationen über eine geplante Attacke gegen Juden besaß. Er räumte ein, dass antisemitische Vorfälle seit Oktober 2023 zugenommen hatten und dass die Bedrohungslage durch die zunehmende Möglichkeit von Gewalt und der Verringerung der Warnzeit „heißer“ geworden sei. Die Gemeinschaftssecurity Group (CSG) lieferte Zeugenaussagen, die auf eine erhöhte Gefahr für jüdische Personen in öffentlichen Räumen hinwiesen und die Notwendigkeit einer erhöhten Wachsamkeit unterstrichen.