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Kultur

Bonnie Tyler starb: Tausende Fans versammelten sich in Wales

Die letzte Reise der Sängerin und ihre bleibende Wirkung auf die Musikwelt

Tausende von Fans der Sängerin Bonnie Tyler versammelten sich in ihrer Heimatstadt im Südwesten Wales, um ihr Abschied zu nehmen, als ihr Sarg zurück nach Hause gebracht wurde. Die Sängerin, deren richtiger Name Gaynor Sullivan war, starb unerwartet am 8. Juli in Portugal im Alter von 75 Jahren. Die Fans entlang der Newton Road in Mumbles, Swansea, beobachteten die Prozession, als der Sarg zurückkehrte. Der Sarg war mit der walisischen Flagge verhüllt und wurde von einem gerahmten Foto der Sängerin begleitet. Die Menge war emotional und rief zu einem Gesang von „Total Eclipse of the Heart“ auf.

Bonnie Tyler genoss ihre Zeit als Teilzeit-Bewohnerin in Mumbles, wo sie ihre Zeit zwischen der Algarve in Portugal und einem großen viktorianischen Haus in Blackpill verbrachte, das einen Blick auf die Swansea Bay bot. Sie erlangte weltweite Bekanntheit durch ihre Pop-Hits wie „Total Eclipse of the Heart“ und „I Need a Hero“. Viele Menschen sahen in ihr eine Inspiration. Carys Edwards, 18 Jahre alt, betonte, dass die Musik der Sängerin viele Menschen berührt hatte und sie persönlich überrascht war, wie viele Menschen an diesem Tag erschienen seien. Sie erklärte, dass die Sängerin stets nach Wales zurückkehrte und sicherstellte, dass sie ihre Fans nicht verließ.

Auch andere Persönlichkeiten reisten aus fernen Ländern, um die Prozession der Tyler-Sarg voranzusehen. Michael Bone und sein Partner Alan Hawkins reisten beispielsweise aus Derby an, um ihre Ehrerbietung zu zeigen. Bone erinnerte daran, dass die Musik der Sängerin in seiner Jugend sehr produktiv gewesen sei und die Zeit der 1980er Jahre ihre ikonischste Periode darstellte. Es wurde berichtet, dass andere von so weit wie Österreich aus reisten, um die letzte Reise der Tyler zu bezeugen.

Die Sängerin repräsentierte Großbritannien beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö, Schweden, mit dem Lied „Believe in Me“, welches den 19. Platz erreichte. Eine Feier ihres Lebens stand für Montag, den 17. August, im Swansea Minster (Kirche St. Mary’s) an. Nur eingeladene Personen durften den Gottesdienst betreten, doch die Zeremonie wurde auf einer großen Leinwand in der nahegelegenen St David’s Square gezeigt, und die Öffentlichkeit konnte ihre Ehrerbietung kundtun. Nach dem Gottesdienst unternahm der Sarg eine letzte Reise durch ihr Heimatdorf Skewen, gefolgt von einer privaten Zusammenkunft für Familie und Freunde.

Bonnie Tyler wuchs in einem Gemeindehaus in Skewen auf und identifizierte sich als Arbeiterin, die nie aufgehört hatte zu arbeiten. In ihrem Erinnerungsbuch schrieb sie liebevoll über Wales und betonte, dass sie in vielerlei Hinsicht immer noch das junge Mädchen aus Wales sei, das mit ihrer Familie am Klavier tanzte. Zu ihrem Tod bezeichnete der damalige Premierminister Keir Starmer Tyler als eine „ikonische Figur“ und „eine der größten Aufnahmestimmen Großbritanniens“. Weitere Würdigungen richteten sich an Catherine Zeta-Jones und Cliff Richard.

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