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Brand in Algerien: Elf starben in einem Pflegeheim

Hitzewelle und zahlreiche Brände verschärften die Lage in der Hauptstadt

In Algiers, der Hauptstadt Algeriens, verstarben elf Menschen in einem Brand in einer Einrichtung für Säuglinge und Kinder. Die Tragödie ereignete sich am Donnerstag in einem Pflegeheim. Die Behörden berichteten, dass neunzehn weitere Personen durch die Flammen verletzt wurden, wobei die Feuerwehrleute versuchten, den Brand um 06:50 Uhr Ortszeit zu löschen.

Im Zuge des Feuers wurden fünf Personen mit besonderen Bedürfnissen in die Obhut genommen und an einen sicheren Ort gebracht. Die genauen Altersangaben der Opfer oder Verletzten lieferte die zivile Schutzbehörde nicht.

Die Situation in Algerien wurde durch eine anhaltende Hitzewelle zusätzlich erschwert. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass innerhalb einer Woche nahezu tausend Brände verzeichnet wurden. Diese Häufung von Bränden deutete auf eine zunehmende Gefahr hin.

Der algerische Staatspresse berichtete über die Reaktion der Regierung. Premierminister Sifi Ghrieb besuchte zwei Krankenhäuser in Algiers, um die Verletzten des Feuers zu besuchen. Der Bericht wurde begleitet von einem Foto des Premierministers neben einem Kind im Krankenhausbett.

Die Ereignisse erinnerten an die anhaltenden Herausforderungen, denen sich die Infrastruktur in der Region gegen extreme Wetterbedingungen stellen musste. Die Behörden versicherten, dass weitere Untersuchungen zur Ursache des Brandes und zur Prävention zukünftiger Vorfälle eingeleitet wurden.

AlgerienFeuerKatastropheHitzewelle

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