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Brand in kenianischer Mädchenschule: Mindestens fünfzehn Schüler starben

Katastrophe in Gilgil; Sicherheitslücken und wiederkehrende Tragödien

Ein Brand, der über Nacht in einem Schlafsaal einer Mädchenschule in Kenia ausbrach, forderte laut Polizei mindestens fünfzehn Todesopfer. Mehrere Dutzend weitere Personen erlitten Verletzungen. Die Polizei meldete, dass mindestens fünfzehn Mädchen in der Utumishi Mädchenakademie in Gilgil, im Bezirk Nakuru, gestorben waren. Diese Schule lag etwa 76 Meilen nordöstlich von Nairobi. Eine Polizeiquelle informierte die Nachrichtenagentur, dass insgesamt sechzehn Menschen ums Leben kamen, wobei die Mehrheit davon Kinder. Zudem wurden sie in Krankenhäuser gebracht, und siehzehn Personen lagen stationär unter Beobachtung.

Der Brand entzündete sich in einem Schlafsaal, in dem ungefähr zweihundertzwanzig Mädchen geschlafen hatten. Die genaue Ursache des Feuers in diesem Gebäude blieb zunächst unklar. Die Tragödie stellte die jüngste tödliche Brandkatastrophe an einer Schule in Kenia dar. Bereits im Jahr 2024 starben bei einem Brand in einem Internat in Zentralkenia einundzwanzig Jungen. Zudem starben neun Mädchen im Jahr 2017 bei einem Feuer in einer Schule in Kibera, dem größten Slum Nairobis. Diese Ereignisse zeigten eine anhaltende Problematik in der Sicherheit von Bildungseinrichtungen.

Bereits im Jahr 2016 verzeichneten die Schulen etwa hundertzwanzig Vorfälle, bei denen Schüler ihre Schlafstätten angezündet hatten. Ein Bericht des Rechnungshofes des Landes fand heraus, dass die meisten staatlichen Sekundarschulen nicht ausreichend auf Brände vorbereitet waren. Diese wiederkehrenden Vorfälle unterstrichen die Notwendigkeit dringender infrastruktureller Verbesserungen.

Die Kenianische Rote Kreuz meldete über soziale Medien, dass das Feuer in Gilgil gegen 3:30 Uhr am Donnerstag gemeldet worden war. Das Rote Kreuz betonte, dass eine mehrseitige Reaktion eingeleitet worden war. Diese Reaktion umfasste die örtliche Feuerwehr, die Katastrophenschutzteams des Bezirks, die Polizei und das Rote Kreuz. Die Suche nach Schülern, die möglicherweise aus dem Feuer entkommen waren, lief parallel. Ein Assistent des stellvertretenden Inspektorgenerals der kenianischen Polizei erklärte gegenüber lokalen Medien, dass Beamte die Gegend durchsuchten. Sie suchten nach Schülern, die nach dem Schock und der Angst nach draußen gingen, als es nachts geschah.

Viele Eltern versammelten sich am Donnerstagmorgen vor der Schule und suchten verzweifelt nach Neuigkeiten ihrer Kinder. Eine Verwandte einer der Opfer berichtete, dass sie überlebt hatte, aber ein Bein gebrochen hatte. Sie erklärte, dass einige Personen im Obergeschoss springen mussten, weshalb sie verletzt wurden. Die Behörden versicherten, dass die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes fortgesetzt wurden.

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