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Kriminalität

Britin in Koffer in Athen gefunden: Rätsel um Elisabeth-Jane Ross

Polizei sucht nach den Tätern bei mysteriösem Tod in Kypseli

In Kypseli, einem Stadtteil Zentralatsens, wurde letzte Monat der Leichnam von Elisabeth-Jane Ross in einem Koffer entdeckt. Die Entdeckung fand in einem verlassenen Gelände statt, das zwischen einem Wohnblock und einer Kunstschule auf der Evelpidon-Straße lag. Die Tote, 38 Jahre alt, hatte enge Verbindungen zum griechischen Land; sie arbeitete mit Obdachlosen und engagierte sich in der Wohltätigkeit. Eine Freundin aus ihrer Heimat Edinburgh berichtete, dass sie eine „Engel“ gewesen sei und überall Güte getan habe. Diese Umstände stellten die Ermittler vor große Herausforderungen, da die Identität der Täter unbekannt blieb.

Die Entdeckung durch einen Obdachlosen löste bei den Polizeibehörden in Griechenland und Schottland eine intensive Reaktion aus. Die Polizei gab an, dass die gesamte Ermittlungsabteilung für Tötungsdelikte des griechischen Bundeskriminalamtes auf den Fall fokussierte. Es wurden Kontakte zu anderen Polizeibehörden aufgenommen, und es wurde erklärt, dass die Behörden den Fall lösen wollten. Vier Tage nach der öffentlichen Identifizierung der Britin durch griechische Behörden, basierend auf Fingerabdrücken, die mit biometrischen Daten in den Vereinigten Staaten übereinstimmten, blieb das Rätsel bestehen.

Die erste Untersuchung der Überreste erwies sich als unentscheidbar, obwohl Pathologen vermuteten, dass die Tote bereits mehrere Tage vor der Entdeckung verstorben war. Es zeugte sich keine offensichtlichen Verletzungen oder Anzeichen eines Kampfes an ihrem Körper, was weitere Fragen hinsichtlich ihrer Todesursache aufwarf. Als die Polizei die Suche nach Videomaterial intensivierte, stellte sich heraus, dass die DNA-Analyse des Koffers keine Hinweise auf einen Verdächtigen lieferte. Ein Mode-Designer, der den Ort täglich besuchte, äußerte sich frustriert über die mangelnde Sichtbarkeit von Überwachungskameras in der Gegend.

Die Ermittler versuchten verzweifelt, die Bewegungen der Britin nachzuvollziehen, doch die Verfolgung der amerikanischen Kontakte scheiterte. Zeugenaussagen aus dem sozialen Umfeld der Britin in Athen halfen zwar, aber keine Person wurde als Verdächtiger geführt. Die Polizei fokussierte ihre Untersuchung auf die Tage vor der Entdeckung und auf die Personen, die sie möglicherweise getroffen hatte. Es wurde davon ausgegangen, dass die Britin in Kypseli verstorben war, obwohl der Tod nicht als Mord eingestuft wurde.

Ein weiterer Aspekt des Mysteriums entstand durch die Tatsache, dass das Mobiltelefon der Britin Tage nach ihrem Tod noch aktiv war. Der Vater der Toten berichtete der Polizei, er habe Textnachrichten von seiner Tochter erhalten, in der Annahme, sie sei noch am Leben. Die Behörden vermuteten, dass diese Nachrichten absichtlich gesendet worden seien, um die Vermisung zu verhindern und Zeit zu gewinnen. Die digitale Spur des Telefons wurde in Athen lokalisiert. Eine Quelle deutete darauf hin, dass die Person, die das Telefon besaß und die Nachrichten sandte, mit dem Verbrechen in Verbindung stehe. Die Ermittler stellten fest, dass über sechzig Personen der griechischen Kriminalpolizei für den Fall eingesetzt wurden und die Beschleunigung der Labortests zur Bestimmung der Todesursache dringend angefordert wurde.

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