Eine 21-jährige britische Frau wurde in Thailand verhaftet, nachdem sie angeblich ihren Freund getötet hatte. Berichten zufolge fand die Polizei den Leichnam eines 34-jährigen Mannes in einem Luxusmietwohnung in der Gegend von Pattaya, einer Strandregion zwei Stunden außerhalb von Bangkok, die für ihre große Zahl von Ausländern und ihr Nachtleben bekannt ist. Der Opfer, der ein Cannabis-Feld betrieb, lag in einem Badezimmer mit mehreren Stichverletzungen. Die Ermittler vermuteten, dass der Mann bereits sechs Stunden tot gewesen war, als sie eintrafen.
Die Freundin der Verurteilten wurde in der Nähe des Leichnams gefunden. Die Polizei teilte den lokalen Medien mit, dass ein 50-cm-langes Messer, das wie ein Machete wirkte, gereinigt in einem Waschbecken gefunden wurde. Die Frau behauptete, ihr Partner habe sich selbst verletzt, doch die Ermittler stellten in ihrer Aussage Widersprüche fest. Zudem stellte die Polizei fest, dass der Leichnam des Mannes verschoben worden sein musste, während im gesamten Haus Blutspuren und Anzeichen eines Kampfes entdeckt wurden.
Cannabis war in Thailand legal und wurde dort weit verbreitet verkauft. Die Umstände des Todes und die widersprüchlichen Aussagen der Beteiligten führten zu intensiven Ermittlungen. Die lokalen Behörden untersuchten die Details der Tat und der Verhaftung. Die britische Regierung reagierte auf die Entwicklung. Ein Sprecher des britischen Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministeriums erklärte, dass sie die Familien der beiden britischen Staatsbürger in Thailand unterstützten und Kontakt mit den lokalen Behörden aufgenommen hatten.