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Wirtschaft

Britische Steuerzahler forderten höhere Abgaben auf Technologiegiganten

Umverteilung der digitalen Steuerlast: Umfrage zeigte breite Unterstützung für eine stärkere Besteuerung multinationaler Tech-Gruppen

Eine Umfrage der Fair Tax Foundation zeigte, dass die britischen Steuerzahler höhere Abgaben auf globale Technologieunternehmen forderten. Die Befragten äußerten den Wunsch, dass die Regierung digitale Dienstleistungssteuern auf multinationale Technologiegruppen wie Meta, Google und Amazon erhöhte, um deren gesamtes steuerliches Beitrag in Großbritannien zu steigern. Die Ergebnisse der Umfrage, die am Montag veröffentlicht wurde, lieferten eine klare Tendenz in der öffentlichen Meinung zur Unternehmensbesteuerung.

Die Studie ergab, dass sechzigsiebzig Prozent der Befragten glaubten, die Regierung solle höhere digitale Dienstleistungssteuern auf diese Technologiegruppen erheben. Diese Steuern zielten darauf ab, die Gesamtsteuerlast der global agierenden Technologiekonzerne in Großbritannien zu erhöhen. Die britische Dienstleistungssteuer, welche 2020 eingeführt wurde, betraf Umsätze von Suchmaschinen-, Social-Media- oder Marktplatzunternehmen, sofern diese in Großbritannien Umsätze über zwanzigfünf Millionen Pfund erzielten oder global Umsätze von fünfhundert Millionen Pfund überschritten. Nur eine Handvoll Technologieunternehmen zahlten diese Abgabe, welche im Zeitraum 2024-25 etwa achthundert Millionen Pfund für den Staatshaushalt generierte.

Die Besteuerung stieß jedoch auf Kritik, insbesondere von jenen, die argumentierten, dass dies zu höheren Gebühren für die zahlenden Endnutzer führte. Gleichzeitig bestand starke Opposition aus den Vereinigten Staaten. Der Präsident Donald Trump drohte mit dem Verhängen eines grossen Zolls auf das Vereinigte Königreich, falls dieses die Steuer auf US-Technologieunternehmen nicht senkte. Die Forschung der Fair Tax Foundation ergab zudem, dass drei Viertel der britischen Öffentlichkeit eine Geschäftseinheit bevorzugten, die nachweisen konnte, dass sie ihren fairen Steueranteil entrichtete.

Paul Monaghan, der Chef-Executive der Stiftung, erklärte, dass diese Forschung belegte, dass Großbritannien im Kern eine faire Steuernation blieb. Er betonte, dass die Steuergerechtigkeit bei der Unternehmensführung konstant die höchste Besorgnis der Öffentlichkeit darstellte. Die Bürger wünschten sich, dass die Regierung wesentlich mehr tat, um sicherzustellen, dass alle Unternehmen, ob gross oder klein, ihren fairen Steueranteil entrichteten. Die Ergebnisse der Umfragen blieben über die Jahre hinweg konsistent, wobei die Unterstützung für eine digitale Dienstleistungssteuer im Jahr 2025 bei neunundsechzig Prozent und im Jahr 2026 bei sechzigsiebzig Prozent lag.

SteuernTechnologieUKUnternehmensbesteuerung

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