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Wirtschaft

BT und Verizon schlossen globale Geschäftsbündnisse

Ein Milliarden-Deal beendete die Suche nach einem Käufer für den britischen Telekommunikationskonzern

BT und die US-Telekommunikationsfirma Verizon schlossen ein globales Geschäftsbündnis im Wert von 625 Millionen Dollar. Die beiden Unternehmen kombinierten ihre internationalen Geschäftsbereiche. Damit endete der mehr als achtmonatige Suchprozess des britischen Telekommunikationskonzerns nach einem Erwerber. Verizon zahlte BT eine „Angleichungs“-Gebühr von 625 Millionen Dollar (473 Millionen Pfund). Diese Zahlung garantierte BT gleiche Stimmrechte in der neuen 50/50-Joint-Venture. Die Unternehmen verkündeten die Vereinbarung am Montag.

Die neue Gesellschaft sollte über 3.000 Kunden in rund 180 Ländern und einen kombinierten Jahresumsatz von 4 Milliarden Dollar umfassen. Dieser Deal markierte einen wichtigen Fortschritt für BT als Ganzes. Die Vorstandsvorsitzende Allison Kirkby erklärte, dass die Vereinbarung den Umsetzung ihrer auf das Vereinigte Königreich fokussierten Strategie bestätigte.

Kirkby hatte ein umfangreiches Kostenreduktionsprogramm im gesamten Unternehmen überwacht. Sie teilte mit, dass BT ihre Sparziele von 3 Milliarden Pfund bis 2029 auf 3,7 Milliarden Pfund bis 2030 erhöhte. Die Personalstärke von BT erwartete sich bis zum Ende des Jahrzehnts zwischen 75.000 und 80.000 Mitarbeitern. Kirkbys Vergütung und Bonuszahlungen verdoppelten sich im letzten Jahr auf 5,6 Millionen Pfund. Die Aktien von BT stiegen seit ihrer Ernennung zur Führungskraft um über 70 Prozent.

Verizon hatte ebenfalls Sparmaßnahmen ergriffen und verkündete im November die Entlassung von etwa 13.000 Stellen innerhalb der Organisation. Der Vorstandsvorsitzende David Schulman erklärte den Mitarbeitern damals, dass das Unternehmen seine Abläufe vereinfachen müsse, um die Komplexität und Reibung zu beseitigen, die die Prozesse verlangsamten und die Kunden frustrierten. Schulman betonte in einer Erklärung am Montag, dass die Joint-Venture mit BT eine zukunftsfähige und sichere Plattform bereitstellte, die auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet war.

Die neue Geschäftseinheit unterstand der Leitung von Martijn Blanken, einem ehemaligen leitenden Angestellten der australischen Telekommunikationsfirma Telstra. Die neue Gesellschaft wurde in Jersey gegründet und hatte ihren Sitz sowie ihren steuerlichen Wohnsitz im Vereinigten Königreich. Die Transaktion unterlag jedoch noch regulatorischen Genehmigungen und Konsultationen mit den Arbeitnehmervertretern in einigen Ländern. Die internationalen Geschäftsbereiche operierten unabhängig, bis die Transaktion offiziell abgeschlossen war.

TelekommunikationFusionVerizonBT

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