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Politik

Burnham hob Einschränkungen für Busfahrten von Menschen mit Behinderung auf

Recht auf Mobilität wird erweitert: Freie Fahrt rund um die Uhr

Andy Burnham hob die Einschränkungen für die Buskarten von Menschen mit Behinderung in England auf. Ab dem ersten April durften Menschen mit solchen Pässen jederzeit und zu jeder Tages- und Nachtzeit die öffentlichen Buslinien nutzen. Diese Änderung, die Burnham als Bürgermeister von Greater Manchester einführte, betraf die bisherigen wochentäglichen zeitlichen Beschränkungen der Nutzung der Karten. Die Fahrten waren zuvor nur zwischen neun Uhr dreißig und einundzwanzig Uhr sowie bis elf Uhr abends gestattet.

Die Regierung erklärte, dass die Einschränkungen für die Nutzung der Buspässe von Menschen mit Behinderung ab dem ersten April 2027 aufgehoben wurden. Dies bedeutete, dass Passinhaber die lokalen Busdienste jederzeit und rund um die Uhr ohne zeitliche Begrenzung nutzen konnten. Die Organisation Mencap begrüßte diese Maßnahme ausdrücklich und hob hervor, dass Menschen mit Behinderung oft mit den Lebenshaltungskosten sowie den Kosten ihrer Behinderung kämpften.

Für die Umsetzung der Maßnahme stellte Burnham sechzig Millionen Pfund zur Verfügung. Vierzig Millionen Pfund stammten aus dem Department for Work and Pensions, und zwanzig Millionen Pfund aus dem Department for Transport. Die Regierungsquellen versicherten, dass diese Finanzierung keinen festgelegten Endtermin besaß und keine einmalige Zahlung darstellte. Die Einführung der Änderung dauerte sieben Monate, da sie vom Parlament angenommen werden musste, und das April-Startdatum erlaubte den lokalen Verkehrsbehörden ausreichend Zeit zur Vorbereitung.

Burnham betonte die Bedeutung der Busse für viele Menschen. Er erklärte, dass Busse eine Lebensader seien, da sie den Zugang zu Arbeit, Bildung und Gesundheitsversorgung erleichterten. Er erklärte weiter, dass es nicht richtig sei, dass viele Menschen mit Behinderung während bestimmter Zeiten keine Fahrten mit ihrem Pass tätigen konnten. Er versprach, dies zu korrigieren und Menschen mit Behinderung die freie Busfahrt rund um die Uhr zu gewähren.

Der Verkehrsminister Heidi Alexander erklärte, dass die Änderung ein „Postleitzahlen-Lotterie“-System beendete, bei dem Menschen mit Behinderung je nach Wohnort unterschiedliche Unterstützungsgrade erhielten. Die Regierung erklärte, dass diese Maßnahme Teil umfassenderer Pläne sei, um Busfahrten günstiger zu machen. Dies umfasste die Beibehaltung der Fahrpreisobergrenze von 2027 und die kostenlose Busfahrt für Minderjährige unter sechzehn Jahren während des Sommers.

James Taylor, Geschäftsführer der Abteilung für Strategie, Auswirkungen und soziale Veränderungen bei Scope, bemerkte, dass die Möglichkeit der kostenlosen Busfahrt rund um die Uhr ein willkommener Schritt sei. Er argumentierte, dass dies Geld in die Taschen der Menschen zurückbrachte und Barrieren für den Alltag beseitigte. Lydia Horbury, Chefgeschäftsführerin von Bus Users UK, erklärte, dass die Aufhebung dieser Beschränkungen die willkürliche Postleitzahlen-Lotterie durch eine echte Freiheit, Unabhängigkeit und Würde ersetzte. Sie betonte, dass dies mehr Menschen mit Behinderung helfen würde, Arbeit zu erlangen, Isolation zu reduzieren und die Abhängigkeit vom Auto zu verringern.

TransportMenschenrechteSozialesEngland

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