Mindestens 32 Menschen starben und sechzehn weitere wurden verletzt, als ein überfüllter Passagierbus in Südwestpakistan in eine Schlucht stürzte. Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 08:00 Uhr Ortszeit in der Dana Sar-Bergkette, an der Grenze zwischen den Provinzen Balochistan und Khyber Pakhtunkhwa. Der Bus fuhr auf dieser Strecke von Quetta nach Peshawar. Bei dem Vorfall befanden sich insgesamt 48 Personen an Bord, darunter zahlreiche Frauen und Kinder.
Die genaue Ursache des Absturzes stand unter Untersuchung. Vorläufige Berichte deuteten jedoch darauf hin, dass ein Lenkfehler den Fahrer dazu veranlasst hatte, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren und in die Bergkette abzurutschen. Fotos vom Unfallort zeigten den stark beschädigten Bus, der in die Tiefe der Schlucht fiel.
Die Rettungskräfte reagierten schnell auf den Zwischenfall. Mehrere Einsatzkräfte und Krankenwagen wurden zur Szene entsandt, doch die schwierige Topographie behinderte die Rettungs- und Bergungsversuche. Die Leichen der Verstorbenen wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht und nach der Identifizierung sollten sie mit Krankenwagen in ihre Heimatorte transportiert werden.
Ein Sprecher des Chief Ministers von Balochistan gab an, dass die anfänglichen Informationen zeigten, dass der Bus überfüllt gewesen war, nachdem zusätzliche Passagiere von einem anderen, außer Funktion geratenen Bus aufgenommen worden waren. Präsident Asif Ali Zardari und Premierminister Shehbaz Sharif drückten ihr tiefes Beileid für die Todesopfer aus.
Der Chief Minister von Balochistan Sarfraz Bugti äußerte sich in einem Beitrag auf der Plattform X tief betroffen und veranlasste eine Untersuchung, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären. Er versprach sofortige medizinische Unterstützung für die Verletzten und betonte die Notwendigkeit einer gründlichen Aufklärung.
Todesunfälle auf den Straßen Pakistans waren häufig. Sie resultierten oft aus rücksichtsloser Fahrweise, mangelhafter Straßenbeschaffenheit oder schlecht gewarteten Fahrzeugen. Bereits im Jahr 2024 starben bei einer Busreise zu Eid-Feierlichkeiten mindestens 17 Pilger und wurden 40 weitere verletzt.