Die Sängerin Carly Simon, im Alter von achtundachtzig Jahren, teilte ihre Diagnose von Parkinson mit. Sie beschrieb die unvorhersehbare Entwicklung der Erkrankung und berichtete von den täglichen Schwankungen, die ihr Leben prägten. Sie betonte, dass sie trotz der Einschränkungen weiterhin lebte und arbeitete. Diese Offenheit zur Krankheit fand sie nach dem Erhalt von Briefen, die sie um Neuigkeiten baten.
Simon erläuterte, dass Parkinson eine fortschreitende Störung war, welche das Gehirn, das Nervensystem und die Muskelsteuerung beeinträchtigte. Sie berichtete von den körperlichen Schwierigkeiten, die sie erlebte, insbesondere bei der Mobilität. Arthrose in den Knien und Hüften begleitete die Erkrankung, doch nach drei Ersatzoperationen verbesserte sich ihre Beweglichkeit nicht. Sie beschrieb, wie sie Schwierigkeiten hatte, aus niedrigen Stühlen oder tiefen Sofas aufzustehen, und wie überfüllte Möbel zu einem Hindernis wurden.
Die Diagnose führte auch zu psychischen Belastungen. Simon berichtete von Episoden von Angst, Depression und Apathie. Sie fand die Apathie besonders verwirrend und erklärte sie nicht einfach als Traurigkeit oder Faulheit. Sie sah es als eine Störung in der Fähigkeit des Gehirns, die Teilnahme am Leben zu initiieren. Sie beschrieb diese Phase als eine Verwirrung der „Gästeliste“ des Gehirns.
Zusätzlich zur Behandlung der neurologischen Erkrankung unterzog sich Simon einer Operation zur Entfernung eines bösartigen Wuchses auf ihrem Gesicht. Diese Maßnahme erhöhte ihre Selbstbewusstheit bezüglich ihrer öffentlichen Erscheinung. Sie reflektierte über ihre frühere Kritik an ihrem Äußeren und wie diese Kritik ihr inneren Kritiker neue Impulse gab.
Obwohl die Erkrankung schwierig, frustrierend und manchmal furchterregend war, betrachtete Simon sie nicht als Segen. Sie erklärte, dass sie weiterhin schrieb, sang, dachte und lachte. Sie drückte ihre tiefe Dankbarkeit gegenüber ihrer Familie, ihren Freunden und den medizinischen Fachleuten aus, die ihr durch diese Zeit halfen. Sie lernte, dass jeder Tag anders aussah, und betonte, dass sie weiterhin sehr viel im Leben war.