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Wissenschaft

CDC stellt Notfallfinanzierung für Ebola-Bekämpfung in DRK und Uganda bereit

Ausbruch der Bundibugyo-Viruskrankheit erreichte neue Höchststände, während globale Risiken als gering eingeschätzt wurden

Das Centers for Disease Control and Prevention (CDC) stellte 107 Millionen Dollar für die Notfallreaktion auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Uganda bereit. Diese Maßnahme erfolgte angesichts der anhaltenden Epidemie, welche die dritte größte im bisherigen Verlauf darstellte. Die Behörden berichteten, dass die globale Gefahr jedoch gering blieb, obwohl die lokalen Gesundheitsbehörden mit einer erhöhten Bedrohung konfrontiert waren.

Dr. Satish K Pillai, der Incident Manager für die Ebola-Reaktion des CDC, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die bestätigten Fälle in der DRK bereits 1.000 in 31 Gesundheitszonen erreicht hatten. In Kampala, Uganda, meldete das CDC 31 Fälle. Das CDC entsandte 23 Feldmitarbeiter und 125 Personal in den beiden Ländern, und das Personal führte wöchentliche Gespräche mit den Städten, die den Weltcup in den USA beherbergten. Lokal sahen sich die Gesundheitsbehörden größtenteils mit Krankheiten konfrontiert, die typisch für große Veranstaltungen waren, wie beispielsweise hitzebedingte Erkrankungen.

Der Ausbruch des Bundibugyo-Virus (BVD), einer seltenen zoonotischen Ebola-Hämorrhagie, begann vor etwa einem Monat entlang der westlichen Grenze der DRK und der östlichen Grenze Ugandas. Diese Krankheit tötete zwischen dreißig und fünfzig Prozent der infizierten Personen bei jüngsten Ausbrüchen in Kongo und Uganda. African Health Officials warnen, dass der Ausbruch die schlimmste Bilanz aller Zeiten erreichen konnte und bei den aktuellen Infektionsraten ein Jahr zur Eindämmung benötigte. Bisher meldete das CDC 837 bestätigte Fälle in der DRK und 19 Fälle in Uganda, wobei 198 Menschen starben.

Obwohl das Risiko innerhalb der DRK und Ugandas hoch war, bewertete man das globale Risiko als gering. Die Krankheit verbreitete sich durch direkten Kontakt mit Blut, Körpersekreten und kontaminierten Oberflächen, im Gegensatz zu luftgetragenen Krankheiten wie Covid-19 oder Masern. Die Bemühungen zur Eindämmung der Krankheit wurden jedoch durch Misstrauen und den Mangel an persönlicher Schutzausrüstung sowie Transportmitteln für Leichen behindert. Die Notfallfinanzierung des CDC ergänzte die bereits zugesagten 910 Millionen Dollar zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs, von denen weniger als zehn Prozent von Spendern eingegangen waren.

Die Aktivitäten des CDC konzentrierten sich auf die Kontrolle des Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Ugandas sowie auf die Sicherstellung der innerstaatlichen Bereitschaft zur Reaktion auf den unwahrscheinlichen Fall von Fällen.

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