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Wirtschaft

China führt Mann wegen Mordes eines Gaming-Tycoons aus

Verantwortlicher für den Tod von Lin Qi wurde verurteilt und hingerichtet

Die chinesischen Behörden führten einen Mann wegen des Mordes seines Kollegen, des bekannten Gaming-Tycoons Lin Qi, aus. Lin Qi war der Gründer von Yoozoo Games, einem Entwickler mit Sitz in Shanghai, der besonders für das Strategiespiel „Game of Thrones: Winter Is Coming“ bekannt war. Die Justiz entschied, dass der Verursacher des Todes von Lin Qi eine schwere Straftat begangen hatte.

Der Mord ereignete sich im Jahr 2020. Berichten zufolge vergiftete Xu Yao Lin, nachdem Lin ihm bei der Sicherung eines Deals mit Netflix geholfen hatte. Lin Qi besaß zudem die Rechte an der Filmadaption der Science-Fiction-Trilogie „3 Body Problem“, die von Netflix produziert wurde. Diese Adaption erlangte schnell große Aufmerksamkeit und wurde zu einem der meistgesehenen Produktionen der Streaming-Plattform.

Xu Yao wurde im Jahr 2024 wegen des Mordes von Lin verurteilt. Seine Hinrichtung fand am 21. Mai statt. Das Unternehmen von Xu bestätigte die Entscheidung und erklärte, dass Gerechtigkeit letztlich erfüllt worden sei. Die Unternehmensmitglieder drückten ihre Anteilnahme aus und bedankten sich für die Unparteilichkeit des gerichtlichen Verfahrens.

Die Täterin nutzte tödliche Substanzen, die als Probiotika getarnt wurden, um Lin zu vergiftigen. Lin Qi erkrankte und starb neun Tage später im Alter von neununddreißig Jahren. Vor seinem Tod wurde sein Vermögen auf rund 6,8 Milliarden Yuan geschätzt.

Die Tat stellte die Gaming-Branche in China und darüber hinaus vor große Herausforderungen. Die Verurteilung von Xu Yao zeigte die Ernsthaftigkeit der Strafverfolgung. Ein Opfer von Xu Yao berichtete in einer sozialen Medienplattform, dass Gerechtigkeit am Ende eintrat, selbst wenn dies spät geschah. Der Fall verdeutlichte die Konsequenzen von Unternehmensrivalität und Verbrechen.

ChinaKriminalitätGamingJustiz

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