Der Präsident Kubas, Miguel Díaz-Canel, warnte vor einer militärischen Reaktion der Vereinigten Staaten gegen Kuba. Er erklärte, dass eine solche Maßnahme zu einem „Blutbad“ führen würde, welches unkalkulierbare Folgen für den regionalen Frieden und die Stabilität mit sich brachte. Díaz-Canel betonte in einer Stellungnahme, dass Kuba selbst keine Bedrohung darstellte.
Diese Äußerungen folgten einem Bericht, der auf vertrauliche Informationen stützte. Der Bericht enthüllte, dass Kuba über dreihundert militärische Drohnen besaß und Pläne diskutierte, diese zur Attacke auf die US-Marinebasis in Guantanamo Bay sowie auf Schiffe in Key West in Florida einzusetzen.
Der Außenminister Kubas, Bruno Rodriguez, äußerte sich separat. Er erklärte, dass jede Nation das Recht auf legitime Selbstverteidigung gegen äußere Aggressionen nach der UN-Charta und dem internationalen Recht besaß. Er fügte hinzu, dass jene, die Kuba angreifen wollten, falsche Vorwände nutzten, um ihre Handlungen zu rechtfertigen.
Die Spannungen zwischen den beiden Ländern erhöhten sich in den letzten Tagen deutlich. Die Beziehungen wurden durch die Unterbrechung der Energieversorgung belastet, nachdem die Vereinigten Staaten im Januar den Präsidenten Venezuelas, den damaligen Verbündeten, festgenommen hatten. In jüngster Zeit mangelte es Kuba an Treibstoff, und Strom war oft nur für wenige Stunden verfügbar.
Zudem berichteten Quellen, dass US-Staatsanwälte planten, den ehemaligen kubanischen Führer Raúl Castro wegen des Abschusses von zwei Flugzeugen durch die humanitäre Gruppe „Bruders für die Rettung“ im Jahr 1996 anzuklagen. Eine solche Anklage gegen Castro markierte eine weitere Eskalation des Drucks durch die Regierung der Vereinigten Staaten, welche die kubanische Regierung als korrupt und inkompetent darstellte und Veränderungen forderte.