FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Kriminalität

Mordprozess: Popstar D4vd wegen Totschlags und Körperverletzung angeklagt

Details zu den Beweismitteln und der emotionalen Dynamik der Beziehung

Der aufstrebende Pop-Sänger D4vd stand wegen Mordes, sexueller Übergriff und der Zerstörung menschlicher Überreste vor Gericht. Die Anklage richtete sich gegen Burke im Zusammenhang mit dem Tod der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez. Die Staatsanwaltschaft erhob den Vorwurf, Burke habe Celeste mit einem Messer getötet und anschließend ihre Gliedmaßen abgeschnitten, um ihr die Enthüllung ihrer sexuellen Beziehung zu verhindern. Die Beziehung begann im November 2023, als Burke achtzehn Jahre alt war und Celeste dreizehn. Burke wies den Vorwürfen nicht zustimmend entgegen.

Die schockierende Entdeckung von Celestes Überresten löste eine intensive Recherche unter den Social-Media-Spezialisten aus. Diese suchten in den digitalen Spuren von Burke, der zuvor als Online-Gamer bekannt war, nach jeglichen Hinweisen auf seine Verbindung zur jungen Frau. Bei einer jüngsten vorläufigen Beweisaufnahme präsentierten die Staatsanwaltschaften Textnachrichten, die die beiden von 2022 an verbanden, als Celeste elf Jahre alt war. In diesen Nachrichten erzählte Burke der jungen Frau von einem idealisierten Zukunftsbild, das eine gemeinsame Ehe und Kinder beinhaltete. Diese Pläne wurden jedoch durch Celestes Minderjährigkeit und die Meldung ihrer Vermisung durch ihre Familie überschattet.

Die Kommunikation zwischen den beiden spiegelte eine komplexe Dynamik wider. Burke schrieb ihr beispielsweise, dass er nicht warten könne, bis sie bei ihm einzog, da die Polizei dies nicht befürwortete. Die Textnachrichten zeigten auch, dass Burke die sexuelle Natur ihrer Beziehung geheim halten wollte. Als Celeste nachfragte, ob jemand von ihrer sexuellen Aktivität wisse, antwortete er, dass er dies vor der Ehe geheim halten wolle. Die Beziehung erlebte jedoch auch schwierige Phasen. Die junge Frau äußerte den Wunsch nach einer ernsteren Verbindung, da sie mehr als nur Sex suchte. Nach Celestes Schwangerschaft und einem darauf folgenden Abbruch im Januar 2024 äußerte sie Bedauern über ihre Entscheidung, was Burke als enttäuschend empfand.

Kurz vor dem mutmaßlichen Mord im April 2025 führten ein hitziger Textstreit über die Beziehung zu einer Drohung der jungen Frau, seine Karriere zu beenden. Die Staatsanwaltschaft präsentierte zudem Beweise für Burkes lukrative Verträge bei einem Aufnahmestudio, was als Motiv für den mutmaßlichen Versuch gesehen wurde, Celeste zum Schweigen zu bringen. Der Staatsanwalt Nathan J Hochman betonte, dass die vorgelegten Beweise einen kleinen, aber aussagekräftigen Teil der gesamten Akten darstellten, die Burkes Schuld an dem brutalen Mord an Celeste Rivas Hernandez bewiesen sollten.

Die Verteidigung stellte in der Beweisaufnahme Zweifel an der Einstufung des Todesfalls als Mord. Ein Verteidiger fragte den Arzt, der die Autopsie durchführte, ob der Bericht ausschließen könne, dass die junge Frau ein Instrument gehalten hatte, das die Stichwunden verursachte. Der Arzt konnte dies nicht ausschließen, betonte jedoch, dass die Autopsie keine Selbstverletzung zeigte. Weiterhin präsentierten die Staatsanwaltschaften forensische Tests, die Blut fanden, das wahrscheinlich von Celeste in Burkes ehemaligem Wohnsitz stammte. Burke blieb in Untersuchungshaft und wurde am 31. August vor Gericht angehört. Das Datum für den Hauptverhandlungstermin blieb aus.

MordD4vdJustizCelebrity

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp