Drei Menschen starben bei den Feierlichkeiten zur Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt. Die Todesfälle, die am Dienstag auftraten, folgten einer großen Menschenmenge, die sich um das Denkmal der Unabhängigkeit versammelte. Die Gesundheitsbehörden der Hauptstadt bestätigten, dass die Opfer an Erstickung starben.
Zusätzlich starben eine 48-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann, nachdem die Menschenmassen nach dem 2:0-Sieg Mexikos über Ecuador in die Stadt strömten. Mehr als eine Million Menschen nahmen die Straßen in Anspruch, um den ersten Knockout-Sieg Mexikos seit 1986 zu feiern, erklärte die Stadtregierung.
Die Rettungsdienste versorgten drei unbewusste Personen an verschiedenen Orten entlang des Paseo de la Reforma. Nach Durchführung der ersten Hilfe und der Reanimationstechniken wurden die Patienten in ein Krankenhaus für spezialisierte medizinische Versorgung überführt. Die Familien der Opfer identifizierten alle drei Todesfälle als Erstickung.
Die Bürgermeisterin Clara Brugada äußerte ihr tiefstes Beileid den Angehörigen der Opfer und versprach Unterstützung in den kommenden Tagen. In einer Stellungnahme auf sozialen Medien rief die Bürgermeisterin die Fans dazu auf, Feiern stets mit Verantwortung, Sorgfalt und Mitgefühl zu gestalten.
Die mexikanische Siegesfeier entfachte wilde Stimmung im Estadio Azteca und in weiten Teilen der Stadt. Die Stadtverwaltung hatte den Fans vor dem Fußballspiel davor gewarnt, sich aufgrund der bereits angesammelten Menschenmassen an dem Denkmal der Unabhängigkeit aufzuhalten. Mexiko gelang damit der Einzug in die nächste Runde der Weltmeisterschaft.