Drei Männer wurden schuldig befunden, zwei australische Surferbrüder und einen amerikanischen Freund bei einem Surftrip in Mexiko zu ermorden. Die Tat ereignete sich im Bundesstaat Baja California und löste weltweit Schockwellen aus, insbesondere in Australien. Die Opfer, Jake und Callum Robinson sowie ihr Freund Carter Rhoad, wurden bei einem angeblichen Raubüberfall ihres Lastwagens getötet. Ihre Leichen fanden die Ermittler später in einer abgelegenen Küstenregion, wo sie mit Schusswunden an den Köpfen gefunden wurden und in einen Brunnen geworfen wurden.
Die Verbrechen erschütterten die Region, da die Küstenlandschaft normalerweise vor Gewalt geschützt war. Die Ermittlungen zeigten, dass die Taten der Männer in einem Gebiet stattfanden, das für seine touristische Attraktivität bekannt war. Die Behörden konnten nur die Erklärung liefern, dass die Surfer für ihren Standort und Zeitpunkt getötet worden waren.
Die Familie der Opfer drückte ihre tiefe Trauer aus. Debra Robinson, die Mutter der Brüder, erklärte vor Gericht, dass die Taten ihrer Söhne die Zukunft zerstört hätten, die sie sich mit ihnen vorgestellt hatten. Martin Robinson, der Vater, beschrieb die Mordakte als „Hölle“ und betonte die unerträgliche Trauer, die sie erlebten. Die Angeklagten wurden wegen des Mordes verurteilt, wobei Jesús Gerardo, bekannt als „El Kekas“, als mutmaßlicher Anführer des Angriffs angeklagt wurde.
Während des langwierigen Prozesses forderte die Staatsanwaltschaft für jeden der drei Angeklagten 150 Jahre Haft. Die Verurteilung der Täter führte zu einer intensiven öffentlichen Debatte über die Sicherheit in Mexiko. Lokale Surfer und Touristen forderten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, da andere jüngste Gewaltvorfälle in der Region auftraten. Die Tourismusbranche, die für die regionale Wirtschaft von Baja California von zentraler Bedeutung war, sah sich mit den Folgen dieser Kriminalität konfrontiert.
Die Gouverneurin Marina del Pilar Ávila versuchte, die öffentlichen Ängste vor der weit verbreiteten Gewalt in ihrem Bundesstaat zu lindern. Sie versicherte, dass Baja California weiterhin ein sicherer Reiseziel für Tausende von Besuchern bleiben würde. Die Familie von Carter Rhoad und seine Verlobte nahmen zudem über Videotelefonie an der Verhandlung teil und betonten die Notwendigkeit einer Bestrafung, um andere Familien vor ähnlichem Schmerz zu bewahren.