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Drohnenpatrouillen auf Stränden: New South Wales investiert in Anti-Hai-Programm

34 Millionen Dollar für Überwachungsprogramm, um die Sicherheit der Badegäste zu erhöhen

Die Regierung von New South Wales kündigte ein umfassendes Programm zur Haiüberwachung an, das 34 Millionen Dollar umfasste. Ziel des Programms war es, das Vertrauen der Badegäste wiederherzustellen, nachdem eine Reihe von Haibeobachtungen und Angriffen die Öffentlichkeit beunruhigt hatten. Die Initiative sah vor, dass Hai-Spotting-Drohnen das ganze Jahr über von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang an 70 Stränden in New South Wales flogen.

Der Premierminister Chris Minns erklärte, dass diese Investition dazu diente, mehr Augen in die Luft zu bringen, um Haie früher zu entdecken und die Besucher im Wasser rechtzeitig zu warnen. Als Beispiel für die Notwendigkeit des Programms wurde der Vorfall eines Großweißen Hais genannt, der die Mutter einer Frau bei Coogee beach angriff und sich dadurch in kritischem Zustand befand.

Das erweiterte Monitoring-Programm begann am 1. Juli und umfasste alle 38 Ozeanstrände von Sydney sowie 32 weitere Strände im Bundesstaat. Die Drohnenüberwachung erfolgte durch Surf Life Saving NSW, eine Organisation, die bereits eine bestehende Drohnenüberwachung für Schulferien durchführte.

Die Organisation stellte fest, dass Drohnen bereits ein äußerst effektiver Bestandteil des Hai-Managementprogramms waren. Sie berichteten, dass allein in diesem Jahr über 2.000 Interaktionen zwischen Haien und Schwimmern sowie Surfern identifiziert und verhindert wurden und über 100.000 Flüge stattfanden. Zudem beinhaltete die Finanzierung Tests neuer künstlicher Intelligenz-Systeme zur Haierkennung, die den Weg für automatisierte Flugsysteme ebnen sollten.

Experten äußerten sich zur geplanten Nutzung der künstlichen Intelligenz vorsichtig. Ein Sachverständiger der Universität Sydney bezeichnete den Einsatz als „ehrgeizig und mutig“, mahnte jedoch zur Realität. Er betonte, dass man realistisch bleiben müsse, was Drohnen leisten konnten, und dass die Diskussion über Haie an den Stränden intensiviert würde.

Obwohl die Überwachung nicht alle Strände des Bundesstaates abdeckte, umfasste das Programm mindestens einen Strand in jeder Küsten-Kommunalbehörde sowie jene mit den höchsten Zahlen von Schwimmern und Surfern. In Sydney erweiterte die Überwachung von 26 auf alle 38 Ozeanstrände, und zwei spezielle Hörstationen im Sydney Harbour dienten dazu, Schwimmer vor markierten Haien zu warnen.

Hinsichtlich der Tötungsmaßnahmen gegen bestimmte Arten zeigte sich die Regierung zurückhaltend. Minns lehnte Forderungen nach einer Abschreckung von Großweißen Haien, die geschützte Arten sind, ab. Experten betonten, dass eine Abschreckung gegen pelagische Arten wie Großweiße Haie wenig Wirkung zeigte, da diese das gesamte Ozean durchquerten. Es wurde jedoch betont, dass die Überwachung auch andere Gefahren abdeckte und die Sicherheit der Menschen gewährleisten sollte.

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