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Technologie

Drohnensturz in Sydney: Aerialshow wurde abgesagt

Technische Störungen führten zum Absturz von 89 Fluggeräten im Darling Harbour

Bei einer Luftshow in Sydney stürzten etwa neunzig Drohnen in den Darling Harbour. Das Ereignis führte zur sofortigen Absage einer zweiten Vorstellung am Abend. Vivid Sydney gab an, dass während der Aufführung „Star-Bound“ technische Schwierigkeiten auftraten, welche zum Absturz von 89 Drohnen in das Wasser bei Cockle Bay führten. Es wurden keine Verletzungen gemeldet. Vier weitere Vorstellungen wurden vorsorglich am darauffolgenden Dienstag und Mittwoch abgesagt, um den Betreibern Zeit für eine umfassende technische und sicherheitstechnische Überprüfung zu geben.

Der Betreiber der Drohnenshow, Skymagic, erklärte, dass die Aufführung eine technische Störung erlebte, die nach einer „unvorhergesehenen Änderung der Funkfrequenzumgebung nach dem Start“ auftrat. Diese Anomalie veranlasste eine Reihe von Drohnen in der Flotte, Notfalllandeprozesse einzuleiten, um auf eine gestörte Positionsgenauigkeit zu reagieren. Das Pilotenteam setzte sofort einen Stoppbefehl, wodurch die Flotte in der Luft zum Stillstand kam, um die Situation zu beurteilen. Erst nach der Bewertung der Stabilität aktivierte das Team das Protokoll zur Rückkehr zum Ausgangspunkt, wodurch die unbetroffenen Drohnen sicher landeten.

Skymagic berichtete, dass einige Fahrzeuge während der Notlandungsphase die Sicherheitszone berührten und zur Wahrung des Sicherheitsbereichs abschalteten, was zum Absturz in das Wasser führte. Vivid betonte in einer Erklärung am Montagabend, dass die öffentliche Sicherheit und Sicherheit oberste Priorität behielten. Die Sicherheitsprotokolle funktionierten wie geplant, da eine spezifische Ausschlusszone für die Drohnenshow eingerichtet worden war. Diese Zone bedeutete, dass bei einem technischen Versagen die Drohnen entweder ins Wasser oder in diese Zone fielen.

Karen Jones, die Leiterin von Destination NSW, die Vivid betreibt, äußerte sich bei ABC Radio Sydney besorgt über die Absagen, betonte jedoch, dass die Sicherheitsprotokolle eingehalten wurden. Sie erklärte, dass die Situation eine gründliche Bewertung erforderte, bevor die Wiederaufnahme der Vorstellungen am Sonntag möglich gewesen wäre. Es wurde keine Zusicherung bezüglich der Wiederaufnahme der Termine bis zur vollständigen Klärung getroffen, insbesondere hinsichtlich möglicher vorsätzlicher Störung der Drohnen. Die Behörde für den Transport und die Sicherheit Australiens (ATSB) wurde über den Vorfall informiert und sammelte weitere Informationen.

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