Rettungsdienste konnten am Samstag den Leichnam einer indonesischen Frau auf dem Berg Dukono auf Halmahera bergen. Die Frau war bei einer vulkanischen Eruption auf dem Berg gestrandet, nachdem sie gegen Sicherheitsvorschriften verstieß. Die Suche nach den beiden anderen Bergsteigern, die ebenfalls auf den 1.355 Meter hohen Vulkan aufstiegen, dauert an, während die Aktivität des Berges weiterhin hoch ist.
Die Gruppe bestand aus zwanzig Personen, die die Sicherheitsbestimmungen missachtet hatten. Die Eruption begann am Freitag und speißte eine dicke Aschewolke über zehn Kilometer in die Atmosphäre. Die Bergung der Frau erfolgte am Nachmittag des Samstags in unmittelbarer Nähe des Hauptkraterrandes. Die genaue Position der beiden anderen Bergsteiger bleibt jedoch unbekannt, was die Intensität der Suchoperationen erhöht.
Die Einsatzleitung betonte die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung der Rettungsmaßnahmen. Es wurde eine Evakuierungsstrategie entwickelt, die die mögliche Eskalation der vulkanischen Aktivität sowie die Sicherheit aller beteiligten Personen berücksichtigte. Bereits vor der Eruption wurden sie auf eine mögliche Gefahr vorbereitet, was die Durchführung der Rettungsaktion ermöglichte.
Seit dem Ausbruch wurden bereits siebzehn Wanderer sicher evakuiert, darunter sieben Staatsbürger Singapurs und zwei Indonesier, die bei der Informationsbeschaffung zur Routenfindung halfen. Zehn der Evakuierten erlitten leichte Verbrennungen. Die Suchoperationen wurden am Samstagmorgen mit mehr als hundert Helfern und Unterstützung durch ferngesteuerte Geräte wieder aufgenommen, wobei der Fokus auf einem bestimmten Gebiet lag.
Die Rettungskräfte priorisierten die Sicherheit aufgrund der anhaltend erhöhten vulkanischen Aktivität. Die Hauptschwierigkeit bestand darin, gegen mögliche weitere Eruptionen anzukämpfen. Die Geologiebehörde meldete eine Reihe von Eruptionen von Samstagmorgen bis zum Vormittag, einschließlich Aschewolken, die bis zu dreitausend Meter in die Höhe stiegen, sowie Lavaausbrüchen in der Nacht.
Der Berg Dukono befindet sich seit 2008 auf dem zweiten höchsten Alarmniveau. Lokale Behörden hatten bereits im Dezember 2024 eine Sperrzone von vier Kilometern um den aktiven Krater empfohlen. Alle Wanderwege zum Berg waren bereits im April gesperrt, und die Verbote wurden nach dem Vorfall verschärft, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.