Die Entsorgung von E-Zigaretten und deren Komponenten stellte die Recyclingsysteme Großbritanniens vor erhebliche Herausforderungen. Mehr als sechs Millionen Geräte und Pods wurden jede Woche entsorgt, was die Kapazitäten der Abfallwirtschaft stark beanspruchte. Die versteckten Lithium-Ionen-Batterien innerhalb dieser Geräte verursachten zudem Brände, was die Gefahr für die Umwelt und die Infrastruktur erhöhte.
Die Sortierarbeiten an Recyclinganlagen zeigten die schiere Menge an Abfall. Mitarbeiter mussten die Geräte manuell zerlegen, um die Batterien und Komponenten in separate Behälter zu trennen. Obwohl das Verbot für Einweg-E-Zigaretten im vergangenen Jahr erlassen worden war, blieb die Menge an Abfallprodukten konstant hoch. Die Unternehmen erklärten, dass die Wahrnehmung dieser Produkte als Wegwerfartikel fortbestand, und die Öffentlichkeit erkannte die Gefahr, die Batterien bei unsachgemäßer Entsorgung darstellten nicht ausreichend.
Im Jahr 2025 verzeichneten die britischen Standorte von Suez siebenhundertsechzig Brände. Von diesen waren dreihundertsechzig Fälle auf Batterien oder E-Zigaretten zurückzuführen, während weitere einhundertsiebzig Fälle vermutet wurden. Experten betonten, dass die Häufigkeit der Nutzung der Geräte die Hauptursache für die Entstehung von Abfall war. Andere batteriebetriebene Gegenstände erschienen seltener im Abfallstrom, da diese über Jahre hinweg genutzt wurden, während E-Zigaretten ständig verwendet und entsorgt wurden.
Die Industrie argumentierte, dass das Verbot lediglich die Problemstellung verschoben hatte. Die Art der entsorgten Geräte änderte sich; statt der einmaligen Einwegprodukte wurden zunehmend größere, wiederaufladbare Geräte verbreitet. Dies führte zu größeren Batterien und erhöhte die Komplexität der Sortierung. Kritiker forderten eine stärkere Verantwortung der Hersteller, die eine Gebühr für die sichere Entsorgung der Produkte einpreisen sollten. Eine Rückgabesystem für E-Zigaretten, ähnlich dem für Getränkebehälter, wurde als eine mögliche Lösung vorgeschlagen, um die Menge des Abfalls drastisch zu reduzieren.
Die Verantwortung lag vorerst bei den Mitarbeitern, die die Geräte einzeln zerlegten. Eine Regierungssprecherin versicherte jedoch, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um die korrekte und sichere Wiederverwertung von E-Zigaretten zu gewährleisten. Es wurde festgelegt, dass alle Verkaufsstellen verpflichtet wurden, Recyclingbehälter bereitzustellen, um die Entsorgung zu erleichtern.