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Wirtschaft

EasyJet tritt Privatisation an: US-Firma Castlelake übernimmt Fluggesellschaft

Die britische Billigfluggesellschaft erzielte eine Einigung auf eine Übernahme im Wert von fünf Milliarden Pfund.

EasyJet schloss eine Übernahmevereinbarung mit der US-Investorengruppe Castlelake ab. Die Transaktion sah vor, dass die britische Fluggesellschaft für fünf Milliarden Pfund privatisiert wurde. Diese Einigung wurde am Sonntagabend in einer Erklärung an den Aktienmarkt bekannt gegeben. Die Verhandlungen folgten Wochen intensiver Gespräche und mehreren abgelehnten Angeboten.

Die Fluggesellschaft, die zum FTSE 250 Index der mittelständischen Unternehmen in Großbritannien gehörte, akzeptierte ein Angebot von 6,90 Pfund pro Aktie. Das EasyJet-Vorstand erklärte, dass er ein Angebot der Firma zur Empfehlung an die Aktionäre befürworten würde. Dies folgte auf eine frühere Ablehnung eines Angebots von 6,50 Pfund pro Aktie, da dieses die Geschäftswerte substanziell unterschätzte.

In der gemeinsamen Erklärung betonte Castlelake ihren tiefen Respekt vor EasyJet und seinen Mitarbeitern. Die Investorengruppe äußerte zudem die Absicht, das zukünftige Wachstum und die Transformation der Fluggesellschaft zu unterstützen. Ziel war es, eine stärkere und widerstandsfähigere europäische Fluggesellschaft für alle Beteiligten zu schaffen, sofern die Transaktion zum Abschluss kam.

Castlelake unterstützte ferner die Pläne von EasyJet zur Anschaffung neuer Flugzeuge. Diese Modernisierung diente dem Zweck, die Flotte zu aktualisieren und die Treibstoffkosten zu senken. Die Investorengruppe setzte eine Frist für ein verbindliches Angebot fest. Castlelake musste bis zum 3. August um 17 Uhr ein finales Angebot unterbreiten oder den Deal ablehnen.

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