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Wissenschaft

Ebola-Behandlungstest beginnt in der Demokratischen Republik Kongo

Weltgesundheitsorganisation startet klinische Studien gegen den Bundibugyo-Virusstamm

Ein klinischer Test für potenzielle Behandlungen gegen den Virusstamm, der hinter dem aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) stand, begann, verkündigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der erste Patient wurde in der DRK eingeschrieben, erklärte Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Leiter der WHO, am Donnerstag. Bis zum 30. Juni bestätigte die WHO allein in der DRK über 1.406 Fälle und 438 Todesfälle. Es existierten derzeit keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapien für den Bundibugyo-Virusstamm, welcher als hochinfektiös galt.

Die aktuelle Studie wurde von der WHO gesponsert und von Wissenschaftlern koordiniert. Beteiligt waren Forscher des Institut National de Recherche Biomédicale in der DRK, das Institut für Tropenmedizin in Belgien sowie die Universität Oxford im Vereinigten Königreich. Tedros betonte gegenüber Journalisten in Genf, dass die klinische Prüfung von zwei Therapeutika begonnen hatte. Er erklärte, dass Menschen von dieser Krankheit erholten wurden, auch ohne zugelassene Medikamente, jedoch viele weitere Leben durch sichere und wirksame Therapien retten ließen.

Der Ausbruch von Ebola in der DRK und Uganda begann im Mai und wurde von der WHO als öffentliche Gesundheitsnotstand erklärt. Die Krankheit verursachte eine Schädigung der körpereigenen Immunsysteme und Organe. Der Virus infizierte normalerweise Tiere, typischerweise Fruchtfledermäuse, doch Ausbrüche bei Menschen begannen manchmal, wenn Personen mit infizierten Tieren in Kontakt kamen. Die Ansteckung trat meist erst nach Auftreten von Symptomen ein, wobei die Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Erschöpfung plötzlich auftraten und wie Grippe oder Malaria begannen.

Es existierten sechs verschiedene Ebola-Virusarten, von denen drei jedoch als Ursache für Ausbrüche bekannt waren. Die Entwicklung von Impfstoffen erforderte die Erstellung für jede einzelne Virusart. Die Forschung zeigte, dass die Behandlungsmöglichkeiten für diese tödliche Krankheit dringend notwendig waren. Die internationalen Kooperationen ermöglichten den Beginn dieser wichtigen Forschungsarbeit, um die Behandlungsmöglichkeiten für die betroffenen Patienten zu erweitern.

EbolaDRKWHOKlinischeStudie

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