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Wissenschaft

Ebola-Kampf in der Demokratischen Republik Kongo: Gesundheitshelfer kämpften gegen Virus und Gefahr

Mangel an Material und Konflikte erschwerten die Eindämmung der Epidemie

Gesundheitshelfer im Osten der Demokratischen Republik Kongo rüsteten sich gegen das Ebola-Virus und versuchten, die Patienten zu stabilisieren. Die Fälle stiegen weiter an, und die Mitarbeiter mussten gleichzeitig ihre Sicherheit gewährleisten und die Verbreitung des Erregers verhindern. Alle Patienten, ob verdächtig oder bestätigt, wurden isoliert, und alle Kontakte mussten vollständige persönliche Schutzausrüstung tragen, um die Übertragung zu minimieren.

Ein neues Gerät, der sogenannte Cube, diente als transparente, eigenständige Behandlungsstation für hochinfektiöse Krankheiten. Dieses Gerät ermöglichte es medizinischem Personal, Behandlungen durchzuführen, ohne direkten Kontakt zu den Patienten. Es wurde nach dem Ebola-Ausbruch in Westafrika 2014–2016 von der Allianz für Internationale Medizin (Alima) entwickelt, um das Personal von außen zu behandeln. Experten betonten, dass dieses Gerät eine notwendige Standardversorgung und den Schutz der Beschäftigten sicherte.

Dennoch mangelte es in der Demokratischen Republik Kongo an den notwendigen Ressourcen. Die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung blieb begrenzt, weshalb die Internationale Rat der Pflege (ICN) Mangelmeldungen aussprach. Krankenschwestern fürchteten ihre Sicherheit, da ihnen die notwendigen Schutzmittel fehlten. Zwei Cube-Geräte erreichten das Epizentrum Ituri, und weitere waren auf dem Weg. Die knappen Vorräte erschwerten die Bewältigung der Lage erheblich.

Die Bestätigung von Fällen verlief langsam, was die Ausbreitung des Virus von Ituri in die Provinzen Nord- und Süd-Kivu sowie in benachbarte Uganda ermöglichte. Ärzte beschrieben die ersten Symptome als vage, darunter Kopfschmerzen, Fieber und allgemeine Schwäche, gefolgt von Gliederschmerzen und Übelkeit. Da keine zugelassenen Medikamente gegen die verantwortliche Ebola-Art verfügbar waren, erhielt die Patienten hauptsächlich unterstützende Pflege, wie Sauerstoff und Flüssigkeiten zur Behandlung von Dehydrierung.

Die Verzögerungen bei der Bestätigung von Fällen führten dazu, dass die Gesundheitshelfer keine ausreichende Kenntnis über die Übertragungswege besaßen. Die Arbeit war zusätzlich durch den anhaltenden Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo erschwert. Die M23-Rebellen kontrollierten große Teile der Provinzen, in denen Ebola gemeldet wurde. Die Frontlinienarbeiter riskierten ihr Leben, da Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen die Verfolgung von Fällen und Kontakten nahezu unmöglich machten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte vor einer katastrophalen Kollision von Krankheit und Konflikt. Die Leichen von Verdachtsfällen wurden nicht von Angehörigen behandelt, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Trotz dieser Herausforderungen versuchten Hilfsorganisationen, in von Rebellen kontrollierten Gebieten tätig zu werden, um medizinische Hilfe zu leisten.

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