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Wissenschaft

El Niño festigte sich: Klimawandel verstärkte die Gefahr von Hitze und Waldbränden in Australien

Meteorologische Behörden warnen vor einer gefährlichen Doppelbelastung durch Naturphänomen und globale Erwärmung

Das Meteorologische Amt erklärte offiziell, dass sich El Niño im tropischen Pazifik festigte. Dieses Phänomen, das mit heißeren und trockeneren Bedingungen für Australien verbunden war, war nun etabliert. Die Behörde warnte davor, dass der Klimawandel die Auswirkungen dieses Ereignisses verstärken würde, insbesondere das Risiko extremer Hitze und großer Waldbrände.

In einer aktuellen Mitteilung erläuterte das Amt, dass El Niño nun im tropischen Pazifik „im Gange“ sei, da die Atmosphäre auf die höheren als durchschnittlichen Meerestemperaturen reagierte. Die Ost-West-Passatwinde schwächten sich ab, und die Druck- sowie Wolkenmuster entsprachen den Merkmalen von El Niño. Die Prognosen deuteten auf ein starkes oder sehr starkes Ereignis hin, doch die Behörde betonte, dass die Stärke des El Niño-Ereignisses nicht zwangsläufig starke Auswirkungen auf das Klima Australiens bedeutete.

Vergangene El Niño-Ereignisse korrelierten mit geringeren Niederschlägen im Winter und Frühling, vor allem in der östlichen Hälfte Australiens, höheren Tagestemperaturen im Süden und einem erhöhten Frostrisiko aufgrund klarer Himmel. Die Behörde stellte jedoch fest, dass vergangene Muster als Vorhersage für zukünftige Auswirkungen in einem wärmenden Klima weniger zuverlässig seien.

Die Stärke von El Niño-Ereignissen wurde durch die Meerestemperaturen in einer spezifischen Region des tropischen Pazifiks gemessen, indem festgestellt wurde, wie viel wärmer diese Temperaturen als der langfristige Durchschnitt waren. Experten warnten, dass die Wetterextreme, die mit El Niño verbunden waren, durch die globale Erwärmung verstärkt wurden, was zu heißeren Temperaturen, intensiveren Dürren und schlimmeren Überschwemmungen führte.

Klimaforscher erwarteten zudem, dass El Niño nächstes Jahr ein rekordwarmes Jahr für den Planeten bringen würde. Der Klimarausschuss bezeichnete El Niño und die Treibhausgasemissionen aus fossilen Brennstoffen als eine „gefährliche Doppelaktion“ für Australien. Die Chefetischexekutive des Ausschusses betonte, dass die „Doppelbelastung durch Klimaschutz und El Niño viele von uns hart treffen würde“. Viele Landwirte kämpften bereits mit Dürrebedingungen, während jene in den urbanen Buschlandgebieten einem noch größeren Risiko gefährlicher Brandbedingungen ausgesetzt waren.

El NiñoKlimawandelAustralienWetterextreme

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