Die nationale Dürregruppe (NDG) traf sich am Nachmittag, um zu entscheiden, dass weitere Regionen Englands offiziell in Dürre befanden. Dies geschah angesichts einer weiteren Sommerhitzewelle, die die britische Insel in eine mögliche fünfte Hitzewelle des Jahres stürzte.
Bereits während des Sommers erlebten Wales und mehr als die Hälfte Englands eine beispiellose Periode trockener, heißer Wetterbedingungen. Die NDG umfasste eine Vielzahl von Akteuren, darunter das Met Office, die Regierung, Aufsichtsbehörden, Wasserversorger, die Landwirtschaftsverbände sowie Naturschutzexperten.
Die Gruppe prüfte die Auswirkungen der Dürren und erarbeitete Abmilderungspläne, um auf die daraus resultierenden Risiken reagieren zu können. Die Bedrohungslage betraf die zunehmenden Waldbrandrisiken, den gefährlich niedrigen Wasserstand der Flüsse sowie die Auswirkungen der langen Perioden ohne Niederschlag auf die Lebensmittelproduktion und -sicherheit.
Der Mangel an Niederschlag zwang Millionen von Menschen dazu, vorübergehende Wasserverbote zu befolgen. Die Wasserversorgung war in diesem Zusammenhang stark geschrumpft, insbesondere im Süden und Südosten des Landes. Die anhaltende Hitze und die Dürrebedingungen wurden durch die Verschärfung der Klimakrise intensiviert, was immensen Druck auf gefährdete Bevölkerungsgruppen, kritische Infrastrukturen und die Tierwelt in den betroffenen Gebieten ausübte.
Die Wettervorhersagen kündigten für die kommende Woche Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius oder höher an. Am Montag erwartete man eine leicht kühlere Phase, bevor die Temperaturen am Dienstag erneut anstiegen.