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Wirtschaft

Enthüller enthüllte: Hinweise auf Geschäftsbeziehungen zwischen US-Minister und Jeffrey Epstein

Britischer Hinweisgeber legte Beweise für offengelegte Verflechtungen des Handelsministers Howard Lutnick dar

Ein britischer Mann enthüllte der BBC, wie er Beweise fand, die auf eine verborgene Geschäftsbeziehung seines früheren Arbeitgebers Howard Lutnick, dem heutigen US-Handelsminister, mit dem Verbrechen des Vergewaltigers Jeffrey Epstein hindeuteten. Simon Andriesz, früherer Geschäftsführer einer Wall Street-Firma, entdeckte eine E-Mail-Korrespondenz aus dem Jahr 2018, in der Lutnick und Epstein die Aussichten eines gemeinsamen Start-up-Geschäfts diskutierten.

Andriesz teilte seine Erkenntnisse, die aus Millionen von Epstein-Dokumenten stammten, mit US-Politikern am einflussreichen House Oversight Committee, bevor Lutnick im Mai dort erschien. Lutnick erklärte dem Ausschuss, nach bestem Wissen und Gewissen, er habe erst in diesem Jahr erfahren, dass Epstein ein Investor in die Firma gewesen war. Das US-Handelsministerium gab an, dass keine Hinweise auf Fehlverhalten vorlagen.

Andriesz fand zudem in den Akten heraus, dass eine der Firmen Lutnicks im Jahr 2013 Pläne schmiedete, Kontakte des damaligen Prinzen Andrew zu kommerziellen Interessen auszunutzen. Es handelte sich um einen Kredit in Höhe von einer Million Pfund, um einen Prinzen zu erwerben. Epstein warnte den Wirtschaftsberater des Prinzen, David Stern, vor diesem Geschäft, und die Dokumente zeigten, dass Berater beider Parteien die Vereinbarung über vier Monate besprachen, diese jedoch keine konkreten Ergebnisse brachte.

Andriesz beschrieb den Moment der Entdeckung seiner eigenen Namen in den Epstein-Akten als schockierend. Er hatte interne Bedenken bezüglich Buchhaltungsunregelmäßigkeiten bei BGC Partners geäußert und wurde 2017 entlassen. Obwohl BGC Andriesz’s Anschuldigungen als unglaubwürdig abtat und die Behörden keine substanziellen Beweise fanden, zeigte Andriesz, dass die offiziellen Aussagen Lutnicks nicht vollständig widerspiegelten.

Lutnick behauptete später vor dem Ausschuss, er habe Jeffrey Epstein und alle Beteiligten an seinen illegalen Aktivitäten entschieden verurteilt. Dennoch zeigten die Dokumente, dass Lutnick eine direkte Verbindung zu Epstein hatte, beispielsweise durch die Investition in die digitale Werbeagentur Adfin, in die Epstein und Lutnicks Firma Cantor Fitzgerald investiert hatten. Die Veröffentlichung der Epstein-Akten stellte diese Version der Ereignisse in Frage und lenkte den Fokus auf die Diskrepanzen in Lutnicks früheren Aussagen.

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