Die Vernehmung des Handelsministers Howard Lutnick vor dem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses bezüglich seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein löste bei Demokraten scharfe Kritik aus. Diese bezeichneten die Leistung des Wirtschaftsministers als peinlich. Abgeordnete äußerten die Ansicht, dass Lutnick bei Sichtung von Aufzeichnungen über seine Aussagen eine Kündigung von Donald Trump ausgelöst hätte. Die Kritik richtete sich insbesondere gegen angeblich bestehende Unstimmigkeiten in Lutnicks früheren Äußerungen über Podcasts, die er nach 2005 mit dem Verurteilten für sexuelle Verbrechen nicht mehr in Verbindung brachte.
Die Justizbehörde veröffentlichte Aktenunterlagen, die belegten, dass Lutnick in der Vergangenheit zwei Begegnungen mit Epstein hatte. Dazu gehörten ein Besuch bei Epsteins Wohnsitz im Jahr 2011 sowie ein gemeinsames Mittagessen mit Epstein auf seiner privaten Insel im Jahr 2012. Lutnick gestand bei seiner Vernehmung vor dem Senatskomitee, dass er mit Epstein zu Mittag gegessen hatte, wobei er betonte, dass er sich kaum mit dem Verurteilten befasst habe. Demokratische Vertreter betonten zudem, dass Lutnick nicht auf die Fragen der Ausschussmitglieder bezüglich seiner Kommunikation mit Donald Trump antwortete.
Parallel dazu wurden neue Informationen zur Affäre um Jeffrey Epstein veröffentlicht. Ein Bundesrichter ließ eine mutmaßliche Selbstmordnotiz von Epstein erstmals öffentlich zugänglich machen. Die handschriftliche Notiz enthielt kryptische Formulierungen und Begebenheiten, die auf frühere Äußerungen des Finanzexperten anspielten. Diese Dokumente verdeutlichten die anhaltende Debatte über die vollständige Aufklärung des gesamten Netzwerks des Verurteilten.
Im Bereich der Außenpolitik thematisierte die Verwaltung von Donald Trump die Migration als Faktor, der Europa zu einem „Inkubator“ für Terrorismus gemacht habe. Die Strategie konzentrierte sich auf die Bekämpfung von Drogenkartellen und der Eliminierung von gewalttätigen linksgerichteten Extremisten. Diese Rhetorik richtete sich explizit gegen europäische Verbündete, die beunruhigt waren, wenn ihr Kontinent erneut im Fokus der Trump-Administration stand. Zudem wurde eine Besprechung zwischen Donald Trump und dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva angekündigt, bei der wirtschaftliche und sicherheitspolitische Themen diskutiert werden sollten.
Im nationalen Bereich gab es weitere Entwicklungen, darunter die Veröffentlichung einer neuen Wahlkarte von Republikanern in Tennessee, die die einzige demokratisch kontrollierte Wahlbezirk durch eine Verschiebung der Mehrheitsbevölkerung in Memphis eliminieren sollte. Des Weiteren gab es Berichte über einen Verdächtigen, der in der Nähe der Route von JD Vance’s Motorzug eine Waffe abfeuerte und dabei eine unangebrachte Bemerkung über das Weiße Haus machte. Auch die Genesung von Rudy Giuliani, dem ehemaligen Bürgermeister von New York, wurde thematisiert, während die Justizbehörde eine neue Verhaftung im Zusammenhang mit einer Drogenhandelsermittlung in Los Angeles bekannt gab.